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1.200 Pastoren diskutierten in Hannover über Berufsbild

3. Oktober 2017
In der Landeskirche bot sich eine beeindruckende Kulisse. Foto: Jens Schulze
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Hannover/Peine. „Es ist sehr schön und stärkend zu spüren, welche Kraft eine solche Gemeinschaft entfaltet, wie wir sie heute hier erleben.“, sagte Landesbischof Ralf Meister auf dem Generalkonvent der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. Mehr als 1.200 Pastoren aus Niedersachsen waren der Einladung in den Kuppelsaal in Hannover gefolgt.

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„Aus dem Kirchenkreis Peine sind gemeinsam mit mir 25 Pastoren zum Generalkonvent gefahren. Wir waren sehr gespannt auf die Themen und haben uns gefreut, viele alte Kollegen, Bekannte und Freunde zu treffen“, berichtet Superintendent Dr. Volker Menke. In Vorträgen, Diskussionen und Workshops überlegten die Theologen, wie das Pfarramt zwischen inneren und äußeren Herausforderungen, zwischen Tradition und Strukturwandel beweglich und stark bleiben kann.

Im Mittelpunkt der Tagung standen die Spannungen zwischen der inneren Gewissheit der Berufung, Pastor zu sein, und den aktuellen Anforderungen an den Dienst in der Gemeinde. Die Berufung unterscheide den Pastorenberuf von anderen Berufen, sagte der Bielefelder Soziologe Prof. Rainer Schützeichel in seinem Hauptvortrag. „Pastoren sind das Gesicht der Kirche“, so Schützeichel. Er sei sehr beeindruckt, wie sehr die Pastoren selbst um ihr Berufsbild ringen und finde es gut, dass sie die Berufung als zentrales Moment erkennen.

Zur Stärkung der Berufungsgewissheit erinnerte Landesbischof Meister im Abschlussgottesdienstes des Generalkonventes  an die Ordination der Pastoren: „Bei unserer Ordination wurden wir mit Gebet und Auflegen der Hände in den Dienst als Pastorin oder Pastor berufen. Wir wurden berufen, gesegnet und gesendet. Daran wollen wir uns erinnern.“ Mit der feierlichen Erinnerung an die Ordination und dem gemeinsamen Abendmahl endete der landeskirchliche Generalkonvent. Das Fazit von Superintendent Dr. Menke: „Vorträge, Workshops, persönliche Begegnungen und Gespräche und Gottesdienst waren Mosaiksteine eines gelungenen Tages, der die Pastoren und Pastorinnen sicherlich bestärkt hat in ihrer Berufung durch Gott zum Wohle für Menschen und Welt in einem vielgestaltigen Dienst.“

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