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6 Prozent mehr Umsatz: Nordzucker AG zufrieden

9. Juli 2017
Nordzucker schreibt gute Zahlen. Mit verantwortlich: der Rübenanbau. Foto: Nordzucker AG
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Region. Das Motto „Bereit für eine neue Zeit“ lieferte in diesem Jahr den roten Faden durch die Hauptversammlung der Nordzucker AG. Im Vordergrund stand das gegenüber dem Vorjahr deutlich bessere Ergebnis und die Vorbereitungen des Unternehmens auf die bevorstehenden Marktveränderungen.

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Die konsequente Markt- und Kundenorientierung sowie weitere Effizienzsteigerungen zahlten sich aus, reflektiert das Unternehmen. Damit sei es gut gerüstet für die Zeit ohne Zuckerquoten und Rübenmindestpreise.

Hans-Christian Koehler, der Aufsichtsratsvorsitzende der Nordzucker AG, würdigte in seiner Rede in der Braunschweiger Stadthalle die guten Ergebnisse des abgelaufenen Geschäftsjahres 2016/17. „Wir blicken auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück, das für unsere Aktionäre eine angemessene Dividende ermöglicht.“ Die Ausschüttung soll hier 1,10 Euro je Aktie betragen.

Mit Blick auf die bevorstehende Zeit nach dem Ende der bisherigen Zuckermarktordnung unterstrich er die Bedeutung der Wachstumsstrategie des Unternehmens: „Nordzucker richtet den Blick nach vorn und ist gut gerüstet, um künftig Marktchancen in Wachstumsmärkten auch außerhalb Europas nutzen zu können.“

Zuvor hatten der Vorstandsvorsitzende Hartwig Fuchs und seine Vorstandskollegen die Ergebnisse sowie den Ausblick auf das bereits laufende Geschäftsjahr erläutert.

Ergebnis deutlich über dem Vorjahr

So stieg der Umsatz im Geschäftsjahr 2016/17 um rund sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 1.708 Millionen Euro (Vorjahr 1.607 Millionen Euro). Das operative Ergebnis (EBIT) betrug 131 Millionen Euro (Vorjahr: 16 Millionen Euro), der Jahresüberschuss stieg auf 99 Millionen Euro (Vorjahr 15 Millionen Euro). Das Eigenkapital erhöhte sich auf 1.375 Millionen Euro (Vorjahr: 1.278 Millionen Euro). Die Eigenkapitalquote stieg ebenfalls weiter auf 65 Prozent (Vorjahr: 63,5 Prozent). Nach wie vor ist das Unternehmen schuldenfrei, die Nettoanlage stieg deutlich auf 308 Millionen Euro.

Attraktiv sei auch der Rübenanbau gewesen. Dazu trugen ein gutes Anbaujahr mit dem zweithöchsten Zuckerertrag in der Unternehmensgeschichte und die vorgezogene Auszahlung des Rübengeldes bei. Mit den neuen Vertragsmodellen, die eine Kombination aus ein- und mehrjährigen Verträgen sowie festen und variablen Preisen bieten, sieht sich Nordzucker für die Zeit nach der Quote passend aufgestellt. Verträge in Deutschland für das kommende Anbaujahr 2018/19 sind bereits unter Dach und Fach. Sie wurden deutlich überzeichnet. Die Rübe hat Zukunft – das zeige das anhaltend große Interesse deutlich. Auch im Bereich Öko-Rübenanbau wurden erste Verträge abgeschlossen.

Pläne für die Zukunft

Im laufenden Geschäftsjahr plant Nordzucker 84 Millionen Euro in die Werke zu investieren, um auf den Feldern Effizienz, Energieeinsparung und Lagerhaltung weiter zu punkten.

Nachhaltigkeit sei heute fester Bestandteil des Tagesgeschäfts und entlang der gesamten Wertschöpfungskette verankert. Engagement für die Umwelt, Transparenz und die Berücksichtigung sozialer Faktoren sei bei Nordzucker ebenfalls selbstverständlich.

 

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