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Ausbau B 1: Baubeginn zieht sich noch hin

19. Januar 2018 von
Für die B 1 ist auch ein Schutzstreifen vorgesehen. Symbolfoto: Nick Wenkel
Vechelde. Seit rund 15 Jahren ist der Ausbau der B 1 bei Bettmar ein Thema. Doch nach ersten Bürgerinformationsveranstaltungen 2013 und 2014 wurde es wieder still um das Projekt. Nun kommt jedoch wieder Bewegung rein, wie Wolfgang Klaeden von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr auf Nachfrage von regionalHeute.de bestätigt.

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Derzeit befinde man sich im Planfeststellungsverfahren, berichtet der Sachgebietsleiter Straßenentwurf. Noch bis zum Monatsende liegen in der Gemeinde Vechelde die Pläne für den Umbau aus. Warum es solange gedauert hat, bis das Projekt in die Planfeststellungsphase gegangen ist, kann Klaeden nicht sagen. 

Wie geht es weiter?

Bis Monatsende können interessierte Bürger die Planunterlagen einsehen und gegebenenfalls Einwendungen dagegen erheben. Danach werde die Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr nach einem Erörterungstermin für die Einwendungen hierzu Stellung nehmen. Die Erwiderung gehe an den Landkreis Peine als Planfeststellungbehörde, der dann letztendlich die Entscheidung über die Maßnahme treffe, beschreibt Klaeden den weiteren langen Verfahrensablauf. Wann der Planfeststellungsbeschluss dann kommt, stehe somit noch in den Sternen.

Bevor dann auch die Bagger anrücken können, dürfte es noch einige Zeit dauern, denn nachdem die Baugenehmigung vom Landkreis erteilt worden ist, müsse die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr als Bauträger noch Aufführungsunterlagen erstellen und Fahrbahnuntersuchungen vornehmen. Erst dann könne eine Ausschreibung der Bauarbeiten beginnen. Vor 2019 ist damit wohl nicht zu rechnen, so Klaeden.

Was soll gemacht werden?

Kurz zusammengefasst: Die Straße wird schmaler, die Gehwege entlang der Bundesstraße dafür breiter. 

Früher seien Bundesstraßen breiter ausgelegt gewesen, so Klaeden, doch dies entspreche nicht mehr dem aktuellen Stand. So soll die B 1 im Rahmen des Umbaus auf eine Breite von circa 6,5 Metern verringert werden. Im Gegenzug werden die neu angelegten Gehwege in der Ortsdurchfahrt auf eine Breite von rund 2,5 Metern verbreitert. Darüberhinaus sehen die Planungen noch die Errichtung eines Fahrradschutzstreifens sowie einer zusätzlichen Verkehrsinsel als Querungshilfe über die Bundesstraße vor. Die zwei schon vorhandenen Querungshilfe werden bei dem Umbau verschoben.

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