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Stadt stellte neue barrierefreie Plätze vor

25. Oktober 2017
Die Poller am Hagenmarkt, an der Einmündung zur Marktstraße, sind verschwunden. Die Barrierefreiheit ist eine erklärte Herzensangelegenheit des Peiner Bürgermeisters Klaus Saemann (rechts im Bild). Fotos: Stadt Peine
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Peine. Die Stadt präsentiert Fortschritte in Sachen Barrierefreiheit: "Dass dem Bürgermeister der Stadt Peine, Klaus Saemann, die Barrierefreiheit in Peine nicht nur im Wahlkampf wichtig war sondern auch eine Umsetzung erfolgt, zeigen zahlreiche seit November 2016 umgesetzte Maßnahmen", heißt es dazu vonseiten der Stadt.

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„Wichtig zu erwähnen ist, dass auch kleine und auf den ersten Blick nicht sichtbare Maßnahmen dennoch eine große Hilfe und Unterstützung für alle mobilitätseingeschränkten Mitmenschen bedeutet“, meint das Stadtsprecherin Petra Neumann.

Hier wurde etwas getan:

• Ergänzung und teilweise Erneuerung der Wegweisung „Eulenpfad“ in Bezug auf den Hinweis auf behindertengerechte Toiletten

• Installation versenkbarer Absperrpoller auf dem Hagenmarkt zur Freihaltung eines barrierefreien Durchgangs zur Straße „Bleicherwiesen“ und zur Marktstraße

Die P+R-Anlage auf der Südseite des Bahnhofs vor den Umbaumaßnahmen.

 

 

• Einrichtung von zwei Behinderten-Parkplätzen im Bereich der P+R-Anlage auf der Südseite des Bahnhofs sowie einer damit verbundenen Hochbordabsenkung

• Verlängerung eines Behinderten-Stellplatzes inklusive Hochbordabsenkung in der Schäferstraße, Höhe Polizeikommissariat Peine

• Hochbordabsenkung und Erneuerung der Markierung des Fußgängerüberweges in der Freiligrathstraße

• Hochbordabsenkung in der Lessingstraße im Bereich der Zufahrt zum Parkplatz der Tanzschule

Die P+R-Anlage auf der Südseite des Bahnhofs nach den Umbaumaßnahmen. Bürgermeister Saemann freut sich über die Verbesserung.

• Hochbordabsenkung in der Straße „Berliner Ring“ auf Höhe Neisser Weg

• Hochbordabsenkungen in der Straße „Maschweg“ auf Höhe des Bürgermeister-Meyer-Weges

• Hochbordabsenkung im Bereich der Straße „Saarlandring“

• Schaffung einer befestigten Zuwegung zwischen zwei Buswartehäuschen am Hesebergweg

Im Rahmen der Straßensanierungen der Jägerstraße und der Friedrichstraße wurden außerdem Nullbordabsenkungen realisiert.

Geprüft wird aktuell, ob im städtischen Gebäude der Peiner Festsäle, welche vom Kulturring Peine e. V. betrieben werden, im Zuschauerbereich weitere Rollstuhlplätze eingerichtet werden können. Auch die Einrichtung einer weiteren öffentlichen behindertengerechten Toilette im innenstadtnahen Bereich wird geprüft. Ob zusätzlich zum bereits barrierefreien Zugang zum Peiner Rathaus auf der Seite des Schützenplatzes auch der Eingang auf der anderen Seite am Werderpark barrierefrei gestaltet werden kann, wird ebenfalls geprüft.

Viele der vorgenannten Maßnahmen konnten durch den Einsatz der Mitarbeiter der Städtischen Betriebe umgesetzt werden. Hierfür ist ein Kostenvolumen in Höhe von rund 37.600 Euro zu verbuchen. Für den Eulenpfad wurden dazu 5.000 Euro und für die Absenkpoller am Hagenmarkt weitere 9.500 Euro investiert.

Die Internetseite der Stadt kann man sich jetzt vorlesen lassen

Aber nicht nur bauliche Maßnahmen dienen der Barrierefreiheit. Auch der barrierefreie Zugang zu Informationen zählt hierzu. In diesem Zusammenhang kann Bürgermeister Klaus Saemann verkünden, dass die städtische Internetseite www.peine.de seit neuestem mit einer Vorlesefunktion ausgestattet ist. Alle Artikel kann man sich also in frei gewählter Lautstärke vorlesen lassen.

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