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Der Mensch ist, was er isst

7. April 2017
Pastor Dr. Sebastian Thier (links, Martin Luther Kirchengemeinde), Olga Tkacenka (Leitung Kindergarten und Familienzentrum Peine) und Dr. Peter Tarillion (Chefarzt Klinikum Peine) kooperieren bei der Veranstaltung Rat und Tat
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Peine. Rund 35 Besucher folgten den Ausführungen von Dr. Peter Tarillion, Chefarzt der Gastroenterologie im Klinikum Peine, zur Rolle der Ernährung bei der Vorbeugung von Krankheiten im Familienzentrum in der Breslauer Straße.

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Essen und Trinken stehen für Genuss, Freude und Geselligkeit. Darüber hinaus spielt die Ernährung eine wichtige Rolle bei der Erhaltung der Gesundheit und leistet in Kombination mit ausreichend Bewegung einen wichtigen Beitrag für mehr Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit.

Doch was passiert, wenn die Ernährung uns krank macht? Wenn bestimmte Nahrungsmittel nicht mehr gegessen werden können, weil sie eine negative Reaktion des Körpers hervorrufen?

Tarillion betonte er unter anderem in anschaulichen Beispielen, wie wichtig der Einfluss von Bewegung auf Gesundheit sei. „10.000 Schritte täglich ab dem 25. Lebensjahr verhindern nahezu alle chronischen Erkrankungen. Zusätzlich 1.000 Schritte am Tag erreichen eine doppelt so große Blutzuckersenkung wie ein Medikament bei einem Diabetes mellitus Typ 2, “ erklärte Dr. Tarillion. Im Laufe des Vortrags wurden viele Fragen aus dem Publikum gestellt zur persönlichen Ernährungssituation, welche von dem Experten kompetent und umfassend beantwortet wurden.

Im zweiten Veranstaltungsteil erklärte der Arzt, wie ansprechend und einfach eine gesunde, ausgewogene Ernährung sein könne. Er erinnerte alle Besucher daran: „Zur gesunden Ernährung gehören nicht nur feste Bestandteile, sondern auch die Getränke. Rund 1,5 Liter zuckerfreie Getränke soll der Mensch laut Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung am Tag zu sich nehmen“. Die Folgen von zu geringer Flüssigkeitsaufnahme sehe man häufig in den Sommermonaten: Vielen alten Menschen fehle ein natürliches Durstgefühl und im Hochsommer würden sie zusätzlich Flüssigkeit durch das Schwitzen verlieren. Die Folgen gingen von Mundtrockenheit und schlaffer Haut bis hin zu Schwäche, Verwirrtheit und Kreislaufversagen.

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