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Die Stadt lädt zum Neujahrsempfang

9. Januar 2017 von
Der Peiner Bürgermeister Klaus Saemann (SPD) erntete für seine Rede beim Neujahrsempfang lauten Applaus. Fotos: Frederick Becker
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Peine. Beim Neujahrsempfang der Stadt am Donnerstag im Forum rief Bürgermeister Klaus Saemann die Zuhörer dazu auf, "mit Menschlichkeit und Nächstenliebe gemeinsam immer weiter an unserer Gesellschaft zu arbeiten."

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„Ein aufregendes Jahr liegt hinter uns und insbesondere hinter mir“, eröffnete der Peiner Bürgermeister Klaus Saemann (SPD) am Montag seine Rede auf dem Neujahrsempfang der Stadt, der in diesem Jahr erstmals im Forum und nicht im Rathaus stattfand. „In den zehn Wochen meiner Amtszeit habe ich mir bereits einen kleinen Überblick über die vor mir liegenden Aufgaben verschafft und stelle fest, dass es eine sehr interessante Aufgabe ist, in der man einigen Gesetzmäßigkeiten unterliegt, aber auch einen großen Gestaltungsspielraum hat“, meinte Saemann.

„Der besondere Rahmen des Neujahrsempfanges wird von der Stadt Peine dafür genutzt, um einer kleinen Anzahl solcher verdienten Personen zu danken und sie mit dem Bürgerpreis, dem Bodenstedt-Preis oder dem Integrationspreis zu ehren“, erklärte der Verwaltungschef. „Bitte ordnen Sie die Ehrung Einzelner stellvertretend als Auszeichnung für jedes noch so kleine Engagement für Menschlichkeit und Nächstenliebe ein.“

Mit dem Bürgerpreis zeichnete Saemann Nanni Rietz-Heering aus. Sie ist seit zwei Jahrzehnten Vorsitzende der DGB Frauen Peine und in vielen Bereichen sozial engagiert.

Den Bürgerpreis ging an Giselher Stoll. „Ich freue mich, mit dem Bürgerpreis heute einen Mann ehren zu dürfen, der viele Stunden damit verbracht hat, Texte und Bücher zu übersetzten. Die Rede ist von Herrn Giselher Stoll. Durch seine Übersetzungen hat sich unser Wissen um die Geschichte von Peine erheblich erweitert“, erläuterte der Bürgermeister. „Eins ist mir jedoch schleierhaft: Herr Stoll übersetzte, dass damals in Peine das Bier schlecht gewesen sein soll. Ich vermute hier liegt entweder ein Übersetzungsfehler vor oder bis in die Gegenwart hat Peine in Sachen Bier brauen einiges dazugelernt“, lachte Saemann. Das amüsierte Publikum klatschte.

Den Bodenstedtpreis nahm Adolf Stöhr entgegen. „Neben den aktuellen Geschehnissen ist der gebürtige Peiner Adolf Stöhr auch an der Geschichte von Peine, insbesondere im Hinblick auf die Peiner Stahlwirtschaft, interessiert. Hier hat er sich intensiv mit dem Gestalter der Ilseder Hütte, dem Geheimen Kommerzienrat Gerhard Lucas Meyer, beschäftigt. Eine Reihe von Veröffentlichungen ist so entstanden, die einem eindrucksvollen Einblicke auf die Peiner Stahlgeschichte geben“, lobte der Bürgermeister.

Für seine Flüchtlingsarbeit erhielt der Verein „Familien für Familien“ den Integrationspreis. Danach spielte die Schülerband „whatever“, in der zwei aus Serbien geflohene Brüder spielen, ein selbstkomponiertes Lied, das die leidvolle Fluchterfahrung beschreibt.

„Auch wenn viele meinen, die Welt wird von Hass, Neid und Zerstörung geprägt, ist in Wirklichkeit Menschlichkeit und Nächstenliebe das, was die Welt – die Gesellschaft – zusammenhält“, rief Saemann den Gästen im Anschluss zu. „Lassen Sie uns mit Menschlichkeit und Nächstenliebe gemeinsam immer weiter an unserer Gesellschaft arbeiten, über Grenzen hinweg, über Glaubensrichtungen hinweg – hinweg über Hass, Neid und Zerstörung.“

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