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Evangelische Jugend schreibt Nachhaltigkeit und fairen Handel groß

5. März 2017
Jugendliche der Evangelischen Jugend freuen sich über Handlungsempfehlungen. Foto: Kirchenjugend
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Peine. Die Evangelische Jugend möchte in Zukunft bei ihren Veranstaltungen und Freizeiten intensiver dafür sorgen, fair gehandelte und nachhaltige Produkte zu konsumieren. So soll etwa darauf geachtet werden, vor allem auch die Produzenten vor Ort zu unterstützen.

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Am Februar beschlossen deshalb die Jugendlichen des Kirchenkreisjugendkonventes aus verschiedenen Kirchengemeinden des Kirchenkreises sogenannte Handlungsempfehlungen für faires und nachhaltiges Handeln. Im Vorfeld hatte sich bereits seit dem vergangenen Sommer eine vierköpfige Arbeitsgruppe getroffen und sich zum Thema Nachhaltigkeit informiert. Hierbei erhielten die Jugendlichen Unterstützung von der Klimamanagerin Sonia Erdmann der Landeskirche Hannovers, Maureen Scholz vom Kirchlichen Entwicklungsdienst sowie Franziska Horn, Referentin für Projekte im Bereich Umweltbildung aus dem Landesjugendpfarramt in Hannover.

Gemeinsam wurden dann die Handlungsempfehlungen erstellt und in den Kirchenkreisjugendkonvent eingebracht. Die Jugendlichen möchten ihre Verantwortung für die Bewahrung der Schöpfung ernst nehmen und mit ihrem Handeln ein Zeichen setzen. Sie möchten Kaufentscheidungen bewusst treffen, Ressourcen schonen, die Arbeitsbedingungen von Menschen verbessern, den CO2-Ausstoß senken und die Natur sowie die Umwelt aktiv schützen. So erläutert Natalie Stöhr, die der Arbeitsgruppe „Nachhaltiges Handeln“ angehört, welche Standards den Jugendlichen bei der Beschlussfassung besonders wichtig waren: „Wir wollen tierische Produkte möglichst aus der Region kaufen. Im Speziellen kaufen wir vom Bauern oder Direktvermarkter. Wir achten auf die Verpackungsanteile und die Herkunft der Lebensmittel. Süßigkeiten werden unter Berücksichtigung des Fair trade – oder UTZ-Logos gekauft. Getränke werden nicht in Einweg-, sondern in Mehrwegplastikflaschen gekauft. Beim Kauf von Glasflaschen greifen wir möglichst auf regionale Produkte zurück“.

Die Ansprüche wollen sie nicht nur im Bereich der Lebensmittel umsetzen, sondern unter anderem auch bei der Beschaffung von Bastelmaterialien. So erzählt Farina Strauß, die an der Erstellung der Standards mitgewirkt hat: „Wir wollen fair gehandelte Baumwollprodukte kaufen, verzichten bei kreativen Workshops möglichst auf Leder und kaufen Pinsel mit Kunstborsten“.

Diese Standards sind den Jugendlichen sehr wichtig und sollen in Zukunft bei allen Veranstaltungen des Kirchenkreisjugenddienstes Peine gelten und nach bestem Wissen und Gewissen eingehalten werden.
Eine Vision der Jugendlichen ist es, diese Standards in den ganzen Kirchenkreis und später in die ganze Landeskirche zu tragen und somit auch Aufklärungsarbeit zu leisten. Denn die Bewahrung der Schöpfung liegt der Evangelischen Jugend in diesen Punkten besonders am Herzen.

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