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Fesseln und Freiheit – Kooperation zwischen Kunst und Kirche

18. Dezember 2017
Vera Szöllösi, Rosemarie Deyerling und Dr Volker Menke bei der Finissage. Fotos: Evangelisch-Lutherischer Kirchenkreis Peine
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Abbensen. Am Vorabend des Reformationstages hatte der Kirchenkreis Peine in Zusammenarbeit mit dem Verein Kunst im Peiner Land eine „Kirchenkunsttour“ unter dem Motto „Fesseln und Freiheit“ organisiert. Daran hatten sich 14 Künstler beteiligt, berichtet der Evangelisch-Lutherischer Kirchenkreis Peine.

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Nun stellten diese Künstler in den zurückliegenden Wochen ihre Werke noch einmal im Kunsttreff Abbensen aus. Mit der Finissage am Sonntag endete die Ausstellung. Für den musikalischen Rahmen sorgte Pianist Walter Köster.

„Erst war ich ja skeptisch bei dem Thema Fesseln und Freiheit, aber dann ist mir aufgefallen, dass es ja auch eine positive Bedeutung haben kann, jemanden zu fesseln“, begrüßte Kunsttreff-Chefin Rosemarie Deyerling die Besucher.

Kooperation durch Missverständnis

Superintendent Dr. Volker Menke erinnerte noch einmal an die Kirchenkunsttour als eine der schönsten Veranstaltungen zum 500. Jubiläum der Reformation. „Dabei ist die Idee zu einer Kooperation durch ein Missverständnis entstanden. Ende Oktober 2016 hatten wir unseren Tag der Kirche in der City-Galerie. Wir waren dort aber nicht allein, denn der Termin war durch ein Versehen doppelt belegt worden und wir teilten uns den Platz sehr harmonisch mit Kunst im Peiner Land“, berichtete der Superintendent.

Walter Köster am Klavier.

Spannendes Experiment mit unterschiedlichen Räumen

Es folgten Treffen zur Ideenfindung und schließlich zur Umsetzung des Projektes Kirchenkunsttour, die auf große und positive Resonanz stieß. „Es war sehr spannend, in kirchlichen Räumen auszustellen und zu merken, was unterschiedliche Räume in einem selbst auslösen können. Wir haben uns sehr gerne auf das Experiment eingelassen und sind offen für neue Ideen“, meinte Vera Szöllösi, zweite Vorsitzende des Vereins Kunst im Peiner Land.

Im Anschluss an den offiziellen Teil gab es bei Kaffee, Tee und Plätzchen noch reichlich Gelegenheit für Gespräche mit den Künstlern.

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