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Gedenken an den Patron der Jagd, der Tiere des Waldes und der Hege

6. November 2017
Mit Bläserklang wurde die Hubertusmesse begangen. Fotos: Kirchenkreis
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Peine. Von den Klängen der Bläserkorps Peine und Peine-Ost wurden am Sonntagnachmittag die mehr als 400 Besucher der St.-Jakobi-Kirche empfangen. Traditionell feierten dort Pfarrer Hendrik Rust und Pastor Frank Niemann die ökumenische Hubertusmesse.

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Auch die Parforcehornbläser hatten einen Auftritt.

„In der Gemeinschaft möchten wir dem Patron der Jagd, der Tiere des Waldes und derer, die die Natur hegen, gedenken“, begrüßte Pfarrer Rust die Gemeinde. Der Vorsitzende der Jägerschaft Peine, Axel Rühmann, rief in seinem anschließenden Grußwort zu Respekt und Achtung vor der Natur auf. Der Platz für natürliche Lebensräume werde immer geringer, dabei seien diese unabdingbar für Mensch und Tier. „Wir leben keine wilde Jagdleidenschaft, sondern gehen verantwortungsvoll mit der Natur um und widmen uns der Hege und Pflege“, bekräftigte er.

„Wie schön ist es im Wald in der Dunkelheit“

Nach dem „Kyrie“ und dem „Gloria“, das die Parforcehornbläser des Korps „Die Jagdfanfare“ im Altarraum eindrucksvoll spielten, nahm Pastor Niemann in seiner Predigt Bezug auf die Wichtigkeit der Bewahrung und des Schutzes der Schöpfung. „Wie schön ist es im Wald in der Dunkelheit. Mondlicht, leichter Wind, leise Geräusche, viele Tiere sind unterwegs. Im Wald bin ich meinem Schöpfer ganz nahe“, beschrieb er seine Empfindungen. Doch heute herrschten auch viele andere Töne vor. Autolärm, Maschinen, die Acker roden, das Getriebe in der Stadt. „Da frage ich mich manchmal: Wo bist du Gott? Wer der Schöpfung verbunden ist, leidet auch mit ihr. Trotzdem muss jeder einzelne seinen Teil zum Erhalt beitragen“, führte Pastor Niemann aus. Kritisch äußerte er sich zur Jagd mit Fallen und hoffte auf ein Gespräch über Sinn und Notwendigkeit beim anschließenden Essen im Gemeindehaus.

Die Hubertusmesse endete mit dem Segen und dem Auszug der Parforcehornbläser aus der Kirche. Viele Besucher nutzten aber noch die Gelegenheit, bei Suppe und kühlen Getränken im Gemeindehaus miteinander ins Gespräch zu kommen.

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