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Gottesdienst zum Ewigkeitssonntag mit dem Sprengelposaunenchor

26. November 2017
Der Sprengelposaunenchor sorgte für die musikalische begleitung. Foto: Evangelisch-Lutherischer Kirchenkreis Peine
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Ölsburg. Wie in allen Gemeinden des evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Peine wurde auch in der Trinitatiskirche zum Ewigkeitssonntag ein Gottesdienst gefeiert. Es ist der letzte Sonntag des Kirchenjahres und steht traditionell für das Gedenken an die Verstorbenen. Dies teilte die Pressestelle des Evangelisch-Lutherischer Kirchenkreis Peine mit.

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„Alles zerrinnt. Du und einst ich – doch nicht ins Nichts. Gott hält uns!“, sagte Pastor Dominik Christian Rohrlack zu Beginn des Gottesdienstes. Zwei Konfirmandinnen trugen das Licht in die Kirche und die Gemeinde stimmte das Lied „Ich bin ein Gast auf Erden“ an.

Für die musikalische Begleitung sorgte neben Tatiana Ladutko an der Orgel der Sprengelposaunenchor unter der Leitung von Moritz Schilling. Kraftvoll tönten die Bläser beim „Concerto Allegro“ durch das Gotteshaus und unterstrichen so den feierlichen Rahmen des Gottesdienstes.

In seiner Predigt ging Pastor Rohrlack auf das starke Gefühl der Verzweiflung und der Hilflosigkeit ein, das sich heute bei vielen ausbreitet. „Es ist zum Verzweifeln. Wie soll es weitergehen? Wie wird die Zukunft aussehen? Das frage ich mich oft nach den Nachrichten“, sagte er.

Angesichts von Krieg, Klimawandel und dem Ringen um Macht und Geld könne man schon die Hoffnung verlieren. Aber auch am Grab geliebter Menschen fragten sich viele, wo die Zukunft liegt. „Da möchte man fast die Hände vors Gesicht schlagen, um all das nicht mehr zu sehen, doch solange man atmet, sollte man auch hoffen, nicht aufgeben und an seinen Träumen festhalten. Das Leben ist limitiert, aber in einer neuen Welt sind wir bei Gott. Das ist unsere Hoffnung an den Gräbern“, bekräftigte Pastor Rohrlack.

Zum Gedenken an die Verstorbenen des vergangenen Jahres wurden Kerzen entzündet. Nach dem Gedenken feierte die Gemeinde Abendmahl. Der Gottesdienst endete mit dem Segen und dem Lied „Christ ist erstanden“.

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