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Grüne Ministerin Heinen-Kljajić besucht Peiner Parteifreunde

10. August 2017 von
Landtagskandidat Heiko Sachtleben, die niedersächsische Wissenschaftsminsterin Gabriele Heinen-Kljajić (Mitte) und die Bundestagskandidatin Stephanie Weigand. Foto: Frederick Becker
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Peine. Die niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Gabriele Heinen-Kljajić (Grüne) besuchte am gestrigen Mittwoch die Mitgliederversammlung des Peiner Kreisverbandes. Die Ministerin referierte zum Thema „Gerecht und zusammen“.

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Heinen-Kljajić betonte, dass ihr politischer Schwerpunkt darauf liege, Bildung ganzheitlich in den Blick zu nehmen. Menschen dürfen nicht aus modernen Bildungsbiografien ausgeschlossen werden; es sei wichtig, dass Menschen auf dem zweiten Bildungsweg ohne unnötige Hürden zu höheren Abschlüssen gelangen können.

Heinen-Kljajic Peine Foto: Frederick Becker

Die Ministerin war im Peiner Schützenhaus zu Gast.

„Das Gefühl abgehängt zu sein und nichts erreichen und bewegen zu können, führt die Menschen zu AfD und Pegida“, warnte die Politikerin. Der Mangel an sozialen Aufstiegsmöglichkeiten und das Gefühl, dass Leistung sich nicht lohne, führe zu einem Ohnmachtsgefühl. „Wir Grünen nehmen die in den Fokus, die im klassischen Bildungssystem nicht zu den Gewinnern gehören“, sagte Heinen-Kljajić. Es sei in diesem Zusammenhang wichtig, zielgruppengerechte Bildungsangebote zu machen. „Bildung ist mehr als Schule und Uni“, bekräftigte sie. Wachsende Studentenzahlen seien erfreulich, Akademisierung dürfe aber nicht zum Selbstzweck werden.

„Auch die politische Bildung ist extrem wichtig“, meinte die Ministerin. „Junge Menschen sollten lernen, dass es ein riesengroßer Vorteil ist, in einer Demokratie zu leben“. Es sei auch gut und richtig, dass die Rot-Grüne Landesregierung die Landeszentrale wiederbelebt habe, die die Vorgängerregierung abgeschafft habe.

Zum Fraktionswechsel der ehemaligen Grünen-Abgeordneten Elke Twesten sagte Heinen-Kljajić, „Das hat uns noch kämpferischer gemacht. Jetzt erst recht! Ich freue mich auf den Wahlkampf wie noch nie“. Für diesen erntete sie besonders lauten Applaus der Zuhörer.

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