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Katzenkastration: 100 Helfer-Stunden durch Spende möglich

11. Januar 2018
Symbolfoto: Anke Donner
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Peine. Zum neuen Jahr hatte Arnd Laskowski, Inhaber des gleichnamigen Sachverständigenbüros, eine Überraschung für das Tierheim parat. Von jedem 2017 erstellten Energieausweis hatte er fünf Euro beiseite gelegt. Bei 190 Ausweisen kam hier schon eine schöne Summe zusammen. Auch in diesem Jahr möchte Laskowski dies fortsetzen.

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„Ich habe die Summe auf 1.000 Euro aufgerundet. Als großer Tierfreund war für mich klar, dass ich gerne den Tierschutzverein Peine und Umgegend unterstützen wollte, in dem ich auch Mitglied bin. Hier wird tolle ehrenamtliche Arbeit geleistet“, bekräftigte Laskowski und überreichte einen großen Scheck an den Vereinsvorsitzenden Wolfgang Kiesswetter.

Der freute sich sehr über die Finanzspritze und konnte auch gleich etwas über den geplanten Verwendungszweck berichten. „In Niedersachsen soll es eine Aktion zur Katzenkastration geben. Daran werden wir uns beteiligen, brauchen aber viele Helfer, die mit den Katzen zum Tierarzt gehen. Mit dieser Spende können wir 100 Helferstunden finanzieren. Das ist wunderbar“, sagte Kiesswetter.

Spende ans Tierheim: Arnd Laskowski (links) überreichte den Scheck an Wolfgang Kiesswetter. Foto: Kirchenpreis Peine

Nun hoffe er, dass neben der Stadt Peine und der Gemeinde Edemissen auch die anderen Gemeinden im Landkreis eine Kastrationspflicht für Katzen einführen, denn die unkontrollierte Vermehrung der Samtpfoten führe zu tausendfachem Katzenelend.

Viele der ungewollten Babykatzen finden kein Zuhause und müssen sich alleine durchschlagen. Andere landen im Tierheim, das zum Beispiel im Frühsommer immer wieder unter einer regelrechten Katzenschwemme leidet. Eine frühzeitige Kastration ist beim Tierarzt ein Routineeingriff. Das Tier wird dadurch nicht beeinträchtigt und ist schnell wieder fit, sodass jeder verantwortungsvolle Katzenbesitzer dies vornehmen lassen sollte.

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