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Kinderbetreuung: Planung an Mehrbedarf anpassen

8. November 2017 von
Peine braucht mehr Betreuungsplätze. Symbolbild: Anke Donner
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Peine. Der Bedarf an Kinderbetreuungsplätze unterliegt verschiedenen Faktoren und muss aus diesem Grund kontinuierlich angepasst werden. So ergab die aktuelle Betrachtung, dass die vorhandenen Plätze mittel- und langfristig nicht ausreichen werden, weshalb die Stadtratsgremien sich aktuell mit dem Thema beschäftigen.

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Die Stadt Peine begründet diesen Mehrbedarf unter anderem durch eine aktualisierte Geburtenprognose, die den bundesweiten Trend von stärkeren Geburtenzahlen auch für Peine bestätigt. Demnach werden pro Jahrgang künftig 30 Kinder mehr erwartet. Auch die größeren Wohnbauprojekte hätten eine stärkere Nachfrage nach Kita-Plätzen zur Folge, argumentiert die Verwaltung weiter. Noch nicht abschätzbar sei, inwieweit sich der Zuzug von Kindern im Rahmen des Familiennachzuges bei Flüchtlingen auswirken werde.

Bereits jetzt zu wenig Krippenplätze

Die Nachfrage nach Krippenplätze habe stetig zugenommen, so dass die für das Jahr 2017/2018 zur Verfügung stehenden 281 Plätze nicht ausreichen würden, um den gewünschten Termin zur Aufnahme erfüllen zu können, gibt die Stadt weiter bekannt. So sei aktuell ein Bedarf von 50 weiteren Plätzen, der aus den genannten Gründen weiter ansteigen wird, weshalb davon ausgegangen wird, dass im nächsten Jahr ein Bedarf von 75 weiteren Plätzen bestehen werde.

Bei der Betreuung in Kindertagesstätten erwartet die Stadt einen Anstieg des Bedarfs auf 1.640 Plätze im kommenden Jahr. Das würde das Fehlen von 120 Plätzen bedeuten, wenn die Politik dem nun nicht entgegensteuere.

Jeweils zwei neue Krippen- und Kita-Gruppen

Um den drohenden Mangel entgegenzuwirken, schlägt die Verwaltung den Politikern vor, jeweils zwei neue Krippen- und Kita-Gruppen in der Woltorfer Straße in der Halle J einzurichten. Diese sollten als Ganztagsgruppen durchgeführt werden.

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