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Kranzniederlegung: Feuerwehr gedenkt Opfern von 1975

10. August 2017 von
Die Feuerwehr gedenkt bei der Kranzniederlegung ihren im Einsatz gefallenen Kameraden. Foto: Alexander Panknin
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Fallersleben. In diesem Monat jährt sich die Waldbrandkatastrophe von 1975 zum 42. Mal. Die Ortsfeuerwehr Fallersleben gedenkt auch in diesem Jahr der fünf Feuerwehrkameraden aus Fallersleben und Hohenhameln, die am 10. August 1975 bei Meinersen ihr Leben ließen.

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Für eine Gedenkfeier trafen sich viele Kameraden, Angehörige und Zeitzeugen um 17.15 Uhr am Feuerwehrhaus in Fallersleben.

Nach einer kurzen Ansprache von Ortsbrandmeister Tim-Bastian Freier dankte die Ortsbürgermeisterin Bärbel Weist der Feuerwehr für ihren Einsatz.

Auch Pastor Holger Hermann sprach große Anerkennung für die Männer aus, die sich freiwillig mit ihrem eigenen Leben für den Schutz anderer einsetzen. Dies sei besonders aus kirchlicher Sicht ganz im Sinne Jesu.

Die Kranzniederlegung an der Stele auf dem Feuerwehrhof schloss die Feierlichkeiten in Fallersleben ab.

Um 18 Uhr fuhr eine Abordnung nach Meinersen. Dort fand im Anschluss ebenfalls eine Gedenkfeier mit Kranzniederlegung an der Unglücksstelle bei Meinersen statt.

Hintergrund

Das Feuerinferno von 1975 stellt bis heute die größte Brandkatastrophe Deutschlands dar. Ausgebrochen am 8. August wütete das Feuer ganze zehn Tage lang und fraß sich dabei unbarmherzig durch 8.000 Hektar Wald. Fünf Feuerwehrkameraden fanden in den Flammen den Tod, als ihr Einsatzfahrzeug in der Nähe der Bundesstraße 188 bei Meinersen vom Feuer eingeschlossen wurde.

In Gedenken an: Fallersleber Feuerwehrkameraden Brandmeister Helmut Wille, Hauptfeuerwehrmann Gerhard Schlie und Hauptfeuerwehrmann Kurt Fischer sowie die beiden Feuerwehrmänner Hartmut Oelkers und Otto Oskar Könneker aus Hohenhameln (Landkreis Peine).

Bilder von der Gedenkfeier

 

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