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Nachwuchs gesucht: Kreis bildet Lebensmittelkontrolleure aus

7. August 2017
Lebensmittelkontrolleurin Silke Gochmann bei der praktischen Arbeit. Foto: Landkreis
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Peine. Die meisten Konsumenten ahnen nicht, wie viele Vorschriften von den Betreibern eingehalten werden müssen und welcher Aufwand erforderlich ist, um einen hohen Qualitätsstandard zu gewährleisten. Die Einhaltung der Vorschriften wird dabei stetig vom Landkreis Peine überprüft. Der Kreis bildet derzeit wieder Kontrolleure aus.

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Lebensmittelkontrolleure aus dem Fachdienst Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung tragen durch ihre tägliche Überwachungstätigkeit dazu bei, dass Verbraucher gesundheitlich unbedenkliche Lebensmittel erwarten können und vor Täuschung geschützt werden. Hier liegt die Hauptaufgabe der Mitarbeiter des Sachgebietes Verbraucherschutz. Die Tätigkeiten eines Lebensmittelkontrolleurs sind dabei weit gefächert und zudem sehr abwechslungsreich. Es handelt es sich nicht nur um einen gewöhnlichen Bürojob, wie man es sich in einer Kreisverwaltung möglicherweise vorstellt, sondern um eine sehr praktische Tätigkeit mit unterschiedlichsten Ausprägungen.

Die Mitarbeiter haben im Außendienst viel persönliche Kontakte und sehen sich täglich neuen Situationen ausgesetzt, in denen sie mitunter wichtige Entscheidungen vor Ort treffen. Die Arbeit erstreckt sich von Betriebskontrollen über Probenahmen bis hin zur Einbeziehung bei Bauvorhaben geplanter Lebensmittelbetriebe oder auch Überwachung von Produktrückrufen. Auch Verbraucherbeschwerden – und seien sie noch so ungewöhnlich wie beispielsweise Maden in Frühstücksflocken im Supermarktregal oder auch ein in Scheiben geschnittener Kugelschreiber in einer Packung mit geschnittenem Schwarzbrot – werden von den Lebensmittelkontrolleuren verantwortungsvoll bearbeitet.

Vorkenntnisse sind Voraussetzung

Für dieses wichtige und spannende Berufsfeld sucht der Landkreis Peine im Übrigen derzeit wieder geeignete Nachwuchskräfte und bietet aktuell die Möglichkeit einer Ausbildung im Lebensmittelkontrolldienst an. Hierbei handelt es sich um eine Weiterbildung, denn die Bewerber müssen bereits eine Ausbildung in einem Beruf im Lebensmittelbereich abgeschlossen haben. Dabei kann es sich zum Beispiel um einen Meistertitel im Bäcker- oder Metzgerhandwerk, eine Ausbildung zum Lebensmitteltechniker oder auch um ein abgeschlossenes Studium der Ernährungswissenschaften handeln.

Die Bewerber erwartet eine Berufung in das Beamtenverhältnis auf Widerruf ab Ausbildungsbeginn und zudem eine interessante Zeit während der gesamten Ausbildung. Denn nicht nur im Sachgebiet Verbraucherschutz des Landkreises Peine wird ausgebildet, sondern bei externen Praktika in verschiedenen Untersuchungsinstituten werden praktische Kenntnisse vertieft und bei einem mehrmonatigen Fachseminar in Düsseldorf das theoretische Wissen vermittelt. Nach der Abschlussprüfung können die erworbenen Kenntnisse dann in einer vielseitigen und verantwortungsvollen Tätigkeit in der Lebensmittelkontrolle umgesetzt werden: Mit der Ausbildung im Lebensmittelkontrollbereich des Landkreises Peine starten die Bewerber eine zukunftssichere Karriere.

Die Bewerbungsfrist für die Ausbildung endet bereits am kommenden Sonnabend, 12. August. Nähere Informationen gibt es unter www.landkreis-peine.de/Ausbildung.

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