Neue Führungsriege der Lengeder Feuerwehr besteht Feuertaufe


Bei dem Foto sind die Geehrten und Beförderten Mitglieder zusehen, sowie die Bürgermeisterin Maren Wegener; Ortsbürgermeisterin Monika Herbst; Gemeindebrandmeister Andreas Runge; stellv. Kreisbrandmeister Hans-Peter Bolm; Ortsbrandmeister Marcel Holzen; stellv. Ortsbrandmeister Ulrich Staats und Stefan Wrede. Foto: Privat
Bei dem Foto sind die Geehrten und Beförderten Mitglieder zusehen, sowie die Bürgermeisterin Maren Wegener; Ortsbürgermeisterin Monika Herbst; Gemeindebrandmeister Andreas Runge; stellv. Kreisbrandmeister Hans-Peter Bolm; Ortsbrandmeister Marcel Holzen; stellv. Ortsbrandmeister Ulrich Staats und Stefan Wrede. Foto: Privat | Foto: Privat

Lengede. Die letzte Jahreshauptversammlung der Lengeder Feuerwehr fand im Bürgerhaus statt und war gut besucht, die Mitglieder waren offensichtlich neugierig auf ihre neue Führung. Das neue Team bestand die Feuertaufe und bewies gute Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung.


Seit dem 8.Oktober letzten Jahres gibt es eine neue Organisationsform in der Freiwilligen Feuerwehr Lengede, mit dem neuen Ortsbrandmeister Marcel Holzen und seinen beiden Stellvertretern Ulrich Staats und Stefan Wrede teilen sich drei Führungskräfte die Verantwortung. Notwendig wurde die personelle Aufstockung zum einen aufgrund der gewachsenen Anforderungen und Aufgaben der Führungskräfte, zum anderen wollen die drei weiterhin beruflichen und familiären Verpflichtungen gerecht werden.

Ortsbrandmeister Holzen begrüßte die Anwesenden, insbesondere Gemeindebürgermeisterin Maren Wegener, Ortsbürgermeisterin Monika Herbst, den stellvertretenden Kreisbrandmeister und Abschnittsleiter West Hans-Peter Bolm sowie Gemeindebrandmeister Andreas Runge, danach gab er das Wort an seinen Stellvertreter Staats für die Moderation der Veranstaltung ab. Das erste Grußwort richtete Gemeindebürgermeisterin Maren Wegener, ebenfalls neu in ihrem Amt, an die Versammlung. Sie bedankte sich herzlich für das Engagement der Feuerwehrkräfte, drückte Stolz auf die gute Arbeit der Feuerwehr aus und sagte ihre weitere Unterstützung zu. Besonders hob sie die Nachwuchsarbeit der Feuerwehr als wichtigen Bestandteil der Jugendarbeit hervor.

Ortsbürgermeisterin Monika Herbst, aufgrund einer Erkältung nach eigener Angabe mit einer „sexy Stimme“ ausgestattet, bedankte sich ebenfalls für die Arbeit der Feuerwehrleute und stellte fest, dass die Lengeder Bürger sich sicher fühlen. Einen besonderen Dank richtete sie an Hans-Peter Bolm, der dafür gesorgt hatte, dass das Lengeder Spritzenhuis -als ehemaliges Feuerwehrhaus ein Wahrzeichen Lengedes- dank einer von Bolm besorgten Sirene auf dem Dach nun wieder das bekannte Aussehen erhielt.

Durch gegenseitige Unterstützung ist sichergestellt, dass zu jeder Tageszeit ausreichend Hilfskräfte zur Verfügung stehen


Gemeindebrandmeister Runge dankte den Lengeder Feuerwehrmitgliedern für ihre Tätigkeit unter anderem bei 56 Einsätzen. In einem Fall wurde in einer Nachbargemeinde in der Mittagszeit, zu der viele Einsatzkräfte berufsbedingt nicht zu Hause sind, ausgeholfen. Durch diese gegenseitige Unterstützung ist sichergestellt, dass zu jeder Tageszeit ausreichend Hilfskräfte zur Verfügung stehen. Er berichtete über die sichere und gute Versorgung durch den neu eingeführten Digitalfunk. Sein herzlicher Dank galt dem ehemaligen Ortsbrandmeister Detlef Riechey und seinem ehemaligen Stellvertreter Edgar Wilkens für ihre geleistete Arbeit.

Ortsbrandmeister Holzen berichtete über 48 Einsätze und gab die Mitgliederzahlen der Lengeder Ortsfeuerwehr im Jahr 2016 mit 352, davon 65 aktive, bekannt. Er berichtete von einer zwischen Lengede und Klein Lafferde durchgeführten Übung, bei der ein Verkehrsunfall angenommen wurde, der wenig später tatsächlich passierte – zum Glück mit geringen Verletzungen der Beteiligten. Auch er dankte seinem Vorgänger Detlef Riechey und dessen Stellvertreter Edgar Wilkens herzlich für ihre 18-jährige Tätigkeit. Das neue Team werde neue Ideen umsetzen, so wurde der altbewährte Preisskat bereits um einen Knobelwettbewerb erweitert. „Packen wir´s an!“ rief Holzen seinen Stellvertretern zu. Weiterhin berichtete er über die Anschaffung einer Wärmebildkamera als neues Einsatzmittel.

"Onkel Jürgen" ist ein großes Taschentuch


Atemschutzgerätewart Dirk Selent betreut derzeit 27 Atemschutzgeräteträger und zeigte sich mit deren Dienstbeteiligung zufrieden.
Jugendfeuerwehrwart Timo Kotzke berichtete von 21 Mitgliedern, davon 7 Mädchen. Er bedankte sich für die auf vielfältige Weise erhaltene Unterstützung, zum Beispiel bei „Onkel Jürgen“. Dieser hatte schon beim Jugendzeltlager 2007 immer ein offenes Ohr für die Sorgen der Kinder und Jugendlichen und war daraufhin in Presseberichten als „großes Taschentuch“ bezeichnet worden. Besonders hob er die sehr gute Zusammenarbeit mit den ehemaligen Führungskräften Riechey und Wilkens hervor und bedankte sich für die tolle Unterstützung, die weit über das Selbstverständliche hinausging. Als Anspielung auf die Umstellung auf Digitalfunk beendete er seinen Bericht mit „Status 2 – Ende“.



Folgende Ehrungen und Beförderungen wurden vorgenommen:


Beförderungen
Feuerwehrmann: Matthias Töhne
Oberfeuerwehrmann: Justin Domin; Timo Gehrmann (nicht anwesend)
Hauptfeuerwehrfrau: Carina Gand
Hauptfeuerwehrmann: Stefan Krüger, Rene Kuschke, Felix Redmann, Till Rohde
Löschmeister: Michael Rehse
Oberlöschmeister: Marcel Holzen
Hauptlöschmeister: Ulrich Staats; Tobias Gand; Björn Aschenbrenner
Brandmeister: Stefan Wrede

Mitgliederehrungen
25 Jahre (fördernd) : Bernd Beerbom; Angelika Bolm; Bernd Fischer; Bernd Fritsche; Hans-Jürgen Graune; Peter Himstedt;
Hans-Peter Sünnemann; Wilhelm.Friedrich Wilkes; Giesela Klingebiel; Irene Look;
40 Jahre (fördernd): Herbert Laabs; Holger Püllmann
50 Jahre (fördernd): Konrad Mundt
25 Jahre (aktiv): Antje Schulz; Jens Schulz
40 Jahre (ehemalig aktiv): Günther Becker
70 Jahre (ehemalig aktiv ) Albert Ebeling





Zum Abschluss der Versammlung gab Stellvertretender Kreisbrandmeister Bolm einen Überblick über die Entwicklungen in der Kreisfeuerwehr.


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