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Online Nachbarschaften – ein Modell für alle Generationen?!

9. April 2017
Symbolfoto: Anke Donner
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Landkreis. Die Landkreise Hildesheim und Peine und das Projekt „das vernetze Dorf“ der Landeskirche Hannover laden zu einer Infoveranstaltung über das Konzept der Online-Nachbarschaften in das Kreishaus in Hildesheim ein.

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Die Veranstaltung findet am Donnerstag, den 20. April um 18 Uhr im großen Sitzungssaal des Landkreises Hildesheim, Bischof-Janssen -Str. 31, Eingang B statt.

Organisierte Nachbarschaftshilfen gibt es schon länger bei uns in vielen Städten und Gemeinden – es sind immer Menschen vor Ort, die sich zusammentun und generationsübergreifend das miteinander fördern wollen und Kontakte vermitteln. „Für die Hilfesuchenden, gerade die ältere Generation, ist es nicht immer einfach sich an jemanden „Fremden“ zu wenden und um Hilfe zu bitten“, weiß Barbara Benthin vom Netzwerk Nachbarschaft. Hier brauche es viel Mundpropaganda und bei der Vermittlung auch so manches Mal ein gutes Fingerspitzengefühl.

Es gibt bereits Angebote

Im Februar tauchten vermehrt Handzettel von „nebenan.de“, in den Briefkästen einiger Bürgerinnen auf eine von vielen online Plattformen, die nachbarschaftliche Kontakte fördern wollen. So kam es, dass Ralph-Ruprecht Bartels vom Projekt „Das vernetzte Dorf“, dem vor allem auch die Senioren im ländlichen Raum am Herzen liegen, das Thema aufgriff.

Schnell kam es dann auch zu einem Kontakt der beiden Landkreise und einem gemeinsamen Treffen – mittlerweile gab es verschiedene Presseinformationen und Leserbriefe zu dem Thema in der Öffentlichkeit. „Ein Grund für uns aus dem Bereich des bürgerschaftlichen Engagements nicht nur das Thema im Netzwerk Nachbarschaftshilfe zu diskutieren, sondern auch alle interessierten, begeisterten und kritischen Bürger zu dem Thema einzuladen und Transparenz zu schaffen“, sagt Anke Bode vom Landkreis Peine.

Virtuelle Nachbarschaftshilfe funktioniert

Lena Rieckenberg von „nebenan.de“, eine der Internetplattform für virtuelle Nachbarschaftshilfen, wird über die Entstehungsidee der Firma und deren Ziele berichten. Sie wird darstellen, wie sich online Nachbarschaften bilden, wer sie im Landkreis Hildesheim und Peine nutzt, aber auch Fragen wie zum Beispiel nach dem Datenschutz wird Sie beantworten. Eine Nutzerin aus Hildesheim wird ihre praktischen Erfahrungen mit nebenan.de darstellen.

Veronika Büschgens vom Netzwerk Zukunft in Elze (Generationenhilfe), wie auch Wilhelm Grote von „Hand in Hand im Bördeland“ aus Hohenhameln werden ihre Ideen von Nachbarschaftshilfe vor Ort, beispielhaft für alle anderen, vorstellen.

Alle Besucher und Besucherinnen, haben hier die Möglichkeit sich zu informieren und Fragen an alle Podiumsteilnehmer zu stellen und auch diese selbst, werden Fragen haben, so dass ein lebendiger Austausch zu erwarten ist und genug Information für den Einzelnen, damit er angstfrei entscheiden kann, ob er sich beteiligen möchte im Rahmen der aktiven Nachbarschaft, wie und wo auch immer.

Die Veranstaltung ist für die Teilnehmenden kostenfrei, um eine kurze Anmeldung mit Angabe des Namens und Ortes wird aus Organisationsgründen gebeten bis zum 18. April bei

Barbara Benthin (Landkreis Hildesheim) 05121 – 3 09 16 21
Anke Bode (Landkreis Peine) 05171 – 4 01 91 06 oder
Ralph-Ruprecht Bartels (Haus kirchliche Dienste) 0511 – 1 24 14 43

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