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Peine bleibt von Hepatitis-Anstieg verschont

14. November 2017 von
Im Bereich der meldepflichtigen Erkrankungen weist der Landkreis Peine eine sinkende Tendenz auf. Symbolfoto: Pixabay
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Peine. Während in Berlin die Zahl der Hepatitisfälle steigt, verzeichnet das Peiner Kreisgesundheitsamt in diesem Jahr bislang nur zwei Fälle. In den zurückliegenden beiden Jahren wurden dem Amt insgesamt 19 Hepatitis-Erkrankungen gemeldet.

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Die Fallzahlen entwickelten sich wie folgt:

            Hepatitis A   Hepatitis B (nur akut)  Hepatitis C (nur akut)

2015          9                         1                                               0

2016          6                         2                                              2 

2017          0                         1                                               1

„Wir haben somit kein Anstieg der Fallzahlen zu verzeichnen“, kommentiert Kreissprecherin Katja Schröder. Aber für andere meldepflichtige Krankheiten lässt sich kein erheblicher Anstieg der Meldezahlen feststellen.

„Die meldepflichtigen Krankheiten sowie Krankheitserreger sind in den Paragraphen 6 und 7 im Infektionsschutzgesetz (IfSG) aufgeführt“, erläutert Schröder.

Es gibt viele meldepflichtige Krankheiten

Der Verdacht einer Erkrankung, die Erkrankung sowie der Tod in Bezug auf die folgenden Krankheiten ist meldepflichtig: Botulismus, Cholera, Diphtherie, Enzephalopathie, enteropathisches hämolytisch-urämisches Syndrom (HUS), virusbedingtes hämorrhagisches Fieber, Keuchhusten, Masern, Meningokokken-Meningitis oder -Sepsis, Milzbrand, Mumps, Pest, Poliomyelitis, Röteln einschließlich Rötelnembryopathie, Tollwut, Tyhpus abdominalis oder Paratyphus, Windpocken.

Außerdem Erkrankung und Tod an einer behandlungsbedürftigen Tuberkulose, auch wenn ein bakteriologischer Nachweis nicht vorliegt.

 

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