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Peine: CDU-Stadtratsfraktion setzt sich für freies WLAN ein

6. September 2017 von
Geplant sind etwa acht bis zehn Outdoor-WLAN-Accesspoints mit jeweils eigenem VDSL-Anschluss zum Internet. Symbolfoto: Anke Donner
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Peine. Bereits im Januar 2016 hatte die CDU-Stadtratsfraktion beantragt, ein Konzept zur Einführung eines WLAN-Netzes in der Peiner Innenstadt entlang der Fußgängerzone zu erstellen. Dieses sollte zudem allen Peinern sowie allen Besuchern der Stadt kostenfrei zur Verfügung stehen. Das Thema wird nun in den Fachausschüsse weiter besprochen.

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Zwar seien im März 2016 insgesamt zwölf Standorte ermittelt worden, an denen WLAN-Netze verfügbar waren, doch nur die Hälfte davon waren kostenfrei nutzbar, zumeist sogar nur mit zeitlicher Begrenzung (30 Minuten). Ergänzend stünden seit längerer Zeit Hotspots im Bürgerbüro des Rathauses und in der Stadtbücherei zur Verfügung. Doch ist man sich darüber einig, dass es das noch nicht gewesen sein kann. Die CDU-Stadtratsfraktion zählt in der Begründung ihres Antrages die positiven Begleiterscheinungen eines umfassenderen Netzes auf: Sicherung eines freien Zugangs für die allgemeine und barrierefreie Grundversorgung; Attraktivitätsgewinn für Besucher (Gäste und Einheimische); Stärkung der Innenstadt (Wirtschaftsförderung, Quartiersentwicklung) und Imagegewinn (Stadtmarketing).

Finanzierung durch den Abschluss von Sponsorenverträgen

Auch sollen sich bereits mehrere Kooperationspartner gefunden haben, die in der Peiner Innenstadt gemeinsam ein offenes WLAN-Netz (Peine WLAN) installieren und betreiben möchten. Die Finanzierung soll durch den Abschluss von Sponsorenverträgen mit Kooperationspartnern sichergestellt werden. Das vorgesehene Netzgebiet solle sich entlang der Fußgängerzone von der Bahnhofstraße/Schützenstraße über den Gröpern und die Breite Straße bis zum Marktplatz. Geplant sind etwa acht bis zehn Outdoor-WLAN-Accesspoints mit jeweils eigenem VDSL-Anschluss zum Internet. Die Gesamtkapazität soll somit zirka 1 Gbit/s Brutto (100 Mbit/s pro Accesspoint Brutto) betragen.

Die Vorlage wird zunächst zur Beratung im Ausschuss für Planung und öffentliche Sicherheit und im Verwaltungsausschuss finden, bevor der Rat über sie entscheiden kann.

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