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VW-Krise schlägt durch: Mehr Menschen ohne Job in Peine

27. Januar 2017 von
Die Arbeitsagentur in Peine. Foto: Frederick Becker
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Peine. Die durchschnittliche Arbeitslosenquote in Peine (5,6 Prozent) war im vergangenen Jahr niedriger als in Hildesheim (6,8 Prozent) und Alfeld (5,9 Prozent). Dennoch macht sich die VW-Krise langsam bemerkbar.

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„Betrachtet man das Gesamtergebnis, kann man von einem guten Jahr für unsere Agentur sprechen. Wir haben unsere Ziele erreicht. Die Summe der Arbeitslosen ist im vergangenen Jahr im Durchschnitt nochmals gesunken und erreichte ein Zehnjahrestief“, meinte Horst Karrasch, der Geschäftsführungsvorsitzende der Agentur für Arbeit Hildesheim gegenüber der Peiner Allgemeinen Zeitung (PAZ).

In Peine selbst ist die Arbeitslosenzahl jedoch um 3,6 Prozent gestiegen. Waren 2015 im Durchschnitt noch 3770 Arbeitslose gemeldet, vermeldete die Agentur in der Eulenstadt im vergangenen Jahr 3904 im Schnitt Arbeitssuchende. Der Stellenabbau bei Volkswagen sei einer der Gründe. Außerdem hätte einigte Betriebe schließen müssen.

Die Entwicklung der Langzeitarbeitslosenquote sei jedoch ein Lichtblick. 2015 machten Langezeitarbeitslose 29,2 Prozent aller Arbeitslosen aus. In diesem Jahr 27,7 Prozent. Insgesamt 781 Ausländer waren in Peine im vergangenen Jahr ohne Arbeit. 229 mehr als im Jahr zuvor. Es sind mehr Arbeitslose ohne Ausbildung registriert, nämlich 1958, weil die Ausbildung und Studium mancher Flüchtlinge in Deutschland nicht anerkannt werden, 2015 waren es noch 1845 Personen.

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