Regionalgottesdienst mit viel Musik in der St.-Jakobi-Kirche


Gemeinsamer Gottesdienst am ersten Weihnachtsfeiertag in der St.-Jakobi-Kirche. Foto: Evangelisch-Lutherischer Kirchenkreis Peine
Gemeinsamer Gottesdienst am ersten Weihnachtsfeiertag in der St.-Jakobi-Kirche. Foto: Evangelisch-Lutherischer Kirchenkreis Peine | Foto: Evangelisch-Lutherischer Kirchenkreis Peine

Peine. Nach der oft aufgeregten Unruhe der überfüllten Gottesdienste am Heiligabend ging es am ersten Weihnachtstag in der St.-Jakobi-Kirche ruhig und besinnlich zu. Die Gemeinden Martin-Luther, Frieden und St.-Jakobi feierten gemeinsam Lichtergottesdienst, berichtet der Evangelisch-Lutherischer Kirchenkreis Peine.


Lediglich der Tannenbaum und viele Kerzen erhellten das Kirchenschiff. Für einen passenden musikalischen Rahmen sorgte Kirchenkreiskantor Christof Pannes an der Orgel. Zudem sang auf der Orgelempore ein Vokalensemble mit Kantorei-Mitgliedern.

„Licht und Finsternis, Dunkelheit und heller Kerzenschein – das prägt unser Weihnachtsfest. Kerzenlicht und Hektik, das passt nicht zusammen. Auch im Lukas-Evangelium spielt das eine große Rolle. Der Engel bringt Licht in die Dunkelheit bei den Hirten. Das Licht scheint von Bethlehem aus und verändert die ganze Welt“, führte Pastor Frank Niemann aus.

Die Dunkelheit bleibt nicht das Letzte


Passend dazu verlasen Brigitte Niemann und Rolf Schiller noch einmal die altbekannte Weihnachtsgeschichte. In seiner Predigt ging Pastor Niemann auf die Hintergründe unseres heutigen Weihnachtsfestes ein. Er erinnerte an die Tradition, im ersten und zweiten Jahrhundert zur Wintersonnenwende am 25. Dezember das Fest „Sol invictus“ zu feiern. Dabei wurde der unbesiegten Sonne gedacht, dem Sonnengott, der über die Dunkelheit siegt. „354 wurde dann erstmals das Fest zur Geburt des Gottessohnes gefeiert. Auch hier gilt: Die Dunkelheit bleibt nicht das Letzte“, bekräftigte er und nahm dann Bezug auf die aktuellen Ereignisse.

Er berichtete über die Geschichte von Geflüchteten, für die eine Obergrenze oder ein Verbot des Familiennachzuges eine Tragödie bedeuteten. „Im Licht Jesu Christi müssen wir alles tun, um Menschen eine Heimat zu ermöglichen. Weihnachten ist dringend nötig, um durchatmen zu können. Es ist eine Glaubens- und Krafttankstelle“, schloss Pastor Niemann.


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