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Gurt und Handy: Peiner Polizei prüfte Autofahrer

20. März 2017
Die Polizei Peine hat Kontrollen zur Benutzung des Anschnallgurts durchgeführt. Symbolfoto: Anke Donner
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Peine. Wie bereits im letzten Jahr auch, wurde zur Senkung der Zahl schwer verletzter Auto-Insassen, beziehungsweise zur Reduzierung schwerer Kopfverletzungen bei motorisierten Zweiradfahrern in der Zeit vom 13. März bis 19. März im Rahmen des Traffic Information System Police (TISPOL)-Verbundes eine länderübergreifende Schwerpunktkontrolle (Seatbelt I) durchgeführt.

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Die Verkehrsunfallentwicklung der letzten Jahrzehnte hat bewiesen, dass durch Erhöhung der Gurtanlegequote sowie der Benutzung von Kinderschutzsystemen und Schutzhelmen die Anzahl von Toten, Schwer- und Leichtverletzten deutlich reduziert werden kann. Eine konsequente Benutzung der passiven Schutzeinrichtungen ist daher unumgänglich, um diese Verringerung der Verletzten und Toten beizubehalten und noch zu senken.

Die Vereinbarungen innerhalb der EU zur Halbierung der Zahlen von Verkehrsunfällen mit Toten und Schwerverletzten sind jedoch noch bei weitem nicht erfüllt. Auch im gewerblichen Güter- und Personenverkehr bestehen immer noch erhebliche Mängel bei der Benutzung von Rückhaltesystemen. Eine konsequente Benutzung der passiven Schutzeinrichtungen kann zur Erreichung des Zieles jedoch beitragen. Aus diesem Grunde haben die Vertreter der europäischen Polizeien im Rahmen von TISPOL sich auf eine gemeinsame Kontrolle zum Thema „Rückhaltesysteme und Schutzhelme“ geeinigt.

Kontrollergebnisse der Peiner Polizei

An dieser Kontrolle hatte sich auch die Polizei in Peine wieder beteiligt. Die Peiner Beamten haben daher in der vergangenen Woche in Stadt und Landkreis Peine verstärkt auf die Anschnall- und Helmpflicht bei motorisierten Verkehrsteilnehmer geachtet.

Bei diesen Kontrollen wurden von der Polizei im Landkreis Peine insgesamt 81 Verstöße festgestellt. Gegen die Gurtanlegepflicht verstießen 62 Verkehrsteilnehmer. Bei 19 Verkehrsteilnehmern hat man eine verbotswidrige Nutzung des Mobiltelefons festgestellt.

Die Polizei wird aber auch über die letzte Woche hinaus weiterhin ein Augenmerk auf die Anschnallpflicht und die Einhaltung des Handyverbots haben. Sie appelliert auch an die Verkehrsteilnehmer, für die eigene und die Sicherheit anderer die Anschnallpflicht zu beachten und das Handy während der Fahrt nicht zu nutzen.

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