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Spielplatzkonzept in Groß Ilsede: Ideen, Zahlen und Fakten

10. August 2017 von
Eine regelmäßige Pflege und Wartung der Anlage und Geräte ist ein wichtiger Punkt bei einem Spielplatzkonzept. Foto: Pixabay
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Peine. In der Ortschaft Groß Ilsede soll die Spielplatzsituation verbessert werden. Dazu hat eine Arbeitsgruppe im Rahmen eines Workshops Kriterien herausgearbeitet, die einen Spielplatz für Kinder und Jugendliche attraktiver machen. Diese Kriterien sollen im nächsten Jahr praktisch umgesetzt werden.

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Die Gemeinde Ilsede hat in den zurückliegenden sieben Jahren verschiedene Anläufe unternommen, die vorhandene Spielplatzsituation in den einzelnen Ortschaften zu verbessern. Die bisherige Gesetzgebung zur Freiraumentwicklung in den Dörfern führte dazu, dass in jeder Ortschaft mindestens zwei und mehr Spielplätze zu unterhalten sind, die jedoch von der Akzeptanz und dem Nutzerverhalten häufig nicht den Erwartungen gerecht wurden. Die Ursachen sind vielschichtig, können aber in der Regel auf drei Kernpunkte zusammengefasst werden: geringe Größe, ungünstige Lage und wenig attraktive Ausstattung.

Die wichtigsten Kriterien, die bei der Gestaltung eines Spielplatzes zu beachten sind

Im Zuge eines Planungsworkshops hat eine Arbeitsgruppe verschiedene Kriterien zusammengestellt, die bei einer zukünftigen Spielplatzplanung zu beachten sind. Es sind vielfältige Angebote, die sich nicht nur auf die Geräteausstattung beziehen, sondern auch altersübergreifend zu betrachten und eingebunden in eine naturnahe Gestaltung zu nennen sind. Außerdem ist eine gewisse Sicherheit zu gewährleisten. Dies bedeutet neben der regelmäßigen Pflege und Wartung der Geräte und Anlagen auch die Berücksichtigung des Straßenverkehrs sowie einer angemessenen Beaufsichtigung. Ein weiteres Kriterium ist die zentrale Lage, die von jedem gut erreichbar sein soll. Ein letztes, aber sehr wichtiges Kriterium ist der Bolzplatz als Möglichkeit zum Fußball spielen.

Wie werden die Ergebnisse der Arbeitsgruppe umgesetzt?

Die Durchführung des Planungsworkshops mit Beteiligung von Kindern, Jugendlichen, Eltern und politischen Vertretern führte zu wichtigen Erkenntnissen und Schlussfolgerungen. Von den aktuell bestehenden vier Spielplatzstandorten sollen mit den Spielplätzen Handorfer Weg, Kleine Heide und Berliner Ring drei Standorte zurückgebaut und als Spielplatzstandorte aufgegeben werden. Der Spielplatz Ammerweg soll saniert und ausgebaut werden. Im Neubaugebiet Groß Ilsede Nord soll ein Spielplatz mit dem Altersschwerpunkt für Kinder im Alter bis zehn Jahren entstehen. Ein zentral gelegener öffentlicher Ballspielplatz soll an der Schulstraße gegenüber der Grund- und Hauptschule errichtet werden. Im Falle der Gesamtverwirklichung belaufen sich die Kosten auf zirka 210.000 Euro. Für eine zweite Variante, also ohne den Ballspielplatz Schulstraße und dem Ausbau des Spielplatzes Ammerweg sind Kosten in Höhe von zirka 145.000 Euro zu erwarten. Dabei werden die Kosten zur Finanzierung des Spielplatz Groß Ilsede-Nord in Höhe von zirka 64.000 Euro über die zu erwartenden Verkaufserlöse gedeckt sein.

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