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Stadt baut „Kasseler Borde“ an sieben Bushaltestellen

14. November 2017 von
Symbolfoto: pixabay
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Peine. Die Stadt Peine plant Richtungshaltestellen, die eine hohe Nutzerfrequenz haben oder die häufiger von mobilitäts- und seheingeschränkten Personen genutzt werden, im Sinne der Barrierefreiheit mit sogenannten Kasseler Borden auszustatten um den Einstieg zu erleichtern.

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Mit dem Einbau von Kasseler Borden wird ein barrierefreier Zugang zu dem Verkehrsmittel Bus durch die Bordhöhe und die Möglichkeit des dichten Heranfahrens geschaffen. Auch Blinde und Seheingeschränkte können diese Bordart gut ertasten oder durch hohen Kontrast leichter optisch erkennen.

Ein derartiger Umbau ist bisher bei den beiden Richtungshaltestellen „Freibad“ im Madamenweg und im Neustadtmühlendamm im Zuge des Baus des Peiner Bades „P3“ erfolgt.

Nun visiert die Verwaltung den Umbau weitere Haltestellen an: Herzbergweg (Richtung Stederdorf), Arminius-Apotheke (Richtung Bahnhof), sämtliche Haltestellen am Klinikum, Bodenstedtstraße (stadtauswärts), Braunschweiger Straße, Hoher Weg, Dorotheenstraße, Kötherkamp (alle stadteinwärts). In den kommenden Jahren sollen die Haltestellen jeweils in den Gegenrichtungen umgebaut werden. „Die Gesamtkosten für einen Umbau einer Richtungshaltestelle wurden ortsabhängig zwischen 35.000 und 43.000 Euro geschätzt“, teilt die Verwaltung mit. Die Gesamtzahl der im Stadtgebiet Peine gelegenen Richtungshaltestellen bewege sich bei rund 180 Stück.

Kriterien für die Auswahl der Haltestellen, die mit den Borden ausgestattet werden sollen, sind unter anderem die Einsteigerzahlen pro Tag und Richtung sowie die Nähe zu Ärztehäusern.

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