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Voll besetzte Scheune bei Krippenspiel in Klein Ilsede

27. Dezember 2017
Pastor Carsten Warncke gestaltete diesen Gottesdienst das erste Mal selber. Fotos: Evangelisch-Lutherischer Kirchenkreis Peine
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Peine. Weihnachten im Stall wie vor 2000 Jahren hieß es am Heiligabend schon zum 14. Mal in Klein Ilsede. Da die Kirche im Ort sehr klein ist, man aber allen Gottesdienstbesuchern gerecht werden wollte, hatte Pastor Dr. Joachim Jeska die Idee, das traditionelle Krippenspiel in die Scheune des Hofes Ebeling zu verlegen.

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Darüber berichtet der Evangelisch-Lutherischer Kirchenkreis Peine. Auch an diesem Heiligabend blieb wieder kein Strohballen frei. Für den musikalischen Rahmen sorgte der Posaunenchor unter Leitung von Henning Schmedes.

Vorkonfirmanden zeigen Krippenspiel

Hatte im vergangenen Jahr noch die Vakanzvertretung den Gottesdienst gestaltet, begrüßte dieses Mal Pastor Carsten Warncke die Gäste. „Ich mache das heute zum ersten Mal. Sind noch mehr dabei, die neu sind? Bitte mal melden, damit ich mich nicht so allein fühle“, scherzte er und es meldeten sich tatsächlich so einige.
Nach dem Lied „Ihr Kinderlein kommet“ zeigten die neun Vorkonfirmanden das traditionelle Krippenspiel. Erstmals waren keine echten Tiere dabei, sondern die jungen Schauspieler schlüpften in die Rollen des selbstbewussten Esels, des freundlichen Ochsen und der zweifelnden Schafe.

Die Vorkonfirmanden schlüpften selber in die benötigten Rollen.

Alle Zweifel schwanden

Zweifel begleitete fast alle handelnden Personen durch das Stück. Josef fragte sich, ob sie den Weg nach Bethlehem wohl bewältigen könnten, die Hirten fragten sich, ob die Geburt des Heilands wirklich wahr wäre und auch die Schafe wollten kaum glauben, dass nun alles besser werden würde. Einzig der Esel war immer frohen Mutes und stöhnte unter keiner noch so großen Gepäcklast. Schließlich sorgte der leuchtende Engel dafür, dass alle Zweifel schwanden und die Hoffnung an der Krippe von Allen Besitz ergriff.

Besucher waren begeistert

Die Zuschauer waren von dem ungewöhnlichen Konzept begeistert.

„Jesus kam in einem Stall zur Welt und wir wissen gar nicht so genau, wie das war. Damals gab es ja noch keine Fotos, kein Facebook, kein Instagram. Aber wir wissen eben, dass er nicht in einem Palast geboren wurde. Gottes Plan war von Anfang an, dass Jesus im normalen Alltag zur Welt kommt“, sagte Pastor Warncke in seiner Predigt. Die Besucher des ungewöhnlichen Gottesdienstes waren begeistert und die tolle Resonanz gab dem Konzept, außerhalb der Kirche zu feiern, einmal mehr Recht. Die tolle Leistung der Darsteller belohnten die Zuschauer mit reichlich Applaus, bevor sie sich wunderbar weihnachtlich gestimmt auf den Weg in den Heiligen Abend machten.

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