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Zusätzliche Angebote für die Berufswahl

25. Oktober 2017
Besiegeln die Kooperation: Vordere Reihe v.l.n.r.: Stefan Honrath (Leiter der BraWo-Direktion Peine), Landrat Franz Einhaus, Alexandra Fuchs (Geschäftsführerin Operativ der Agentur für Arbeit Hildesheim), Oliver Syring (Geschäftsführer der Allianz für die Region) Hintere Reihe v.l.n.r.: Kreisrat für Soziales Dr. Detlef Buhmann, Bernd Manthey (Leiter Bildung Allianz für die Region GmbH) und Rainer Weste (Teamleiter Berufsberatung bei der Agentur für Arbeit Hildesheim) © Allianz für die Region GmbH/Isabell Massel
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Peine. Schüler aus dem Landkreis Peine erhalten ab sofort zusätzliche Angebote, die sie intensiv auf die eigene Berufswahl vorbereiten. Das haben die Agentur für Arbeit Hildesheim, der Landkreis Peine, die Allianz für die Region GmbH und die Volksbank BraWo heute im Peiner Kreishaus besiegelt.

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Die Partner animieren mit diesem neuen Programm „Berufsorientierung im Landkreis Peine (PEIBO)“ im laufenden Schuljahr rund 400 Schüler, sich rechtzeitig vor dem Schulabschluss mit dem eigenen Berufswunsch sowie Fähigkeiten und Zielen auseinanderzusetzen.

„Mit PEIBO bringen wir ein verlässliches, strukturiertes und erfolgserprobtes Programm zur Förderung junger Talente in den Landkreis Peine. Nun bieten wir in allen acht Gebietskörperschaften der Region ein standardisiertes, an die Bedarfe des jeweiligen Standorts angepasstes Berufsorientierungsprogramm für Schüler ab der 8. Klasse an“, sagt Oliver Syring, Geschäftsführer der Allianz für die Region.

Die Schüler werden auf Praktika vorbereitet

Mit Benimmtrainings und Betriebspraxistagen startet das neue Programm PEIBO an neun allgemein bildenden Schulen des Landkreises. Im November beginnen die ersten Seminare an der Aueschule in Wendeburg und der Burgschule in Peine. Mit dem dabei erworbenen Wissen sind die Schüler auf die im Dezember folgenden Praktika in den Betrieben gut vorbereitet. Die Termine an den weiteren Haupt- und Realschulen in Edemissen, Ilsede und Peine folgen. Im kommenden Schuljahr ist zudem die Teilnahme am Berufseignungstest „BEREIT“ geplant, der den Jugendlichen wichtige Informationen über berufliche Interessen und Talente gibt.

Für den Landkreis sind diese Angebote von enormer Bedeutung: „Wir wollen damit die Schüler unterstützen, ihre Fähigkeiten zu analysieren, sich in verschiedenen Berufsbildern auszuprobieren und vielleicht sogar verborgene Fähigkeiten zu entdecken. Sie erhalten durch das zusätzliche Angebot klarere Vorstellungen vom Arbeitsleben und schätzen ihre Stärken und Schwächen besser ein. Aus unserer Sicht ist das für die Schüler an den allgemein bildenden Schulen ein wertvoller Input für eine der wichtigsten Entscheidungen des Lebens“, erklärt Franz Einhaus, Landrat des Landkreises Peine.

Am Ende stehen Handlungsempfehlungen

Durch die Programmbausteine lernen die Schüler in den kommenden zwei Jahren verschiedene Branchen und wichtige Standards über das Verhalten in Praktikum und Ausbildung kennen. Mit dem erworbenen Wissen bereiten sich die jungen Erwachsenen zudem gezielter auf Vorstellungsgespräche vor. In Seminaren erfahren die Jugendlichen, wie man mit Kritik umgeht, sich vor Publikum präsentiert oder einen Arbeitsplatz organisiert. Die Trainer, so genannte Teamer, ermitteln anhand der Testergebnisse mögliche berufliche Neigungen, wobei sie insbesondere das soziale, kaufmännische und technische Verständnis der Schüler unter die Lupe nehmen. Die daraus abgeleiteten Handlungsempfehlungen sind Grundlage für anschließende Gespräche mit den Beratungsfachkräften der Agentur für Arbeit. Sie unterstützen die Schüler auch bei der Schwerpunktwahl der Oberstufe sowie bei der Suche nach einem Praktikums-, Ausbildungs- oder Studienplatz.

Alexandra Fuchs, Geschäftsführerin Operativ der Agentur für Arbeit Hildesheim, freut sich über das ergänzende Angebot im Landkreis Peine: „Die Jugendlichen erhalten wichtige und frühzeitige Impulse, wie sie ihre berufliche Zukunft gestalten wollen. Das ist eine wesentliche Grundlage für zielführende und erfolgreiche Beratung, die wir im Rahmen des Programms anbieten.“ Diese Orientierungshilfe komme aber auch den lokalen Ausbildungsbetrieben zu Gute, die von der Reduzierung der Ausbildungsabbrüche profitiere. Zudem werde mit dem Programm die Fachkräftesicherung in der Region gestärkt, betont Fuchs.

Auch die Volksbank ist dabei

Auch die Volksbank BraWo ist von der Notwendigkeit einer frühzeitigen Berufsorientierung überzeugt: „Wir unterstützen PEIBO finanziell und inhaltlich“, so Stefan Honrath, Leiter der BraWo-Direktion Peine. „Mit unserem Selbsterkundungsmodul Mission Future bieten wir ein ungewöhnliches Instrument der ersten eigenen Orientierung für Schüler. Zudem wird die Selbsterkundung in einem ungewöhnlichen Umfeld – einem Truck vorgenommen, was den Neugierde-Faktor bei Schülern noch besonders steigert.“ Zudem stelle die Volksbank den Schulen Seminarmodule über Rhetorik und Gestik zur Verfügung. „Wir wollen den Schülern helfen, dass sie sich besser präsentieren können. Denn nichts ist ärgerlicher, als sich unter Wert zu verkaufen“, so Honrath abschließend.

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