700 Meter neue Trinkwasserleitungen für Edemissen

15. April 2019
Symbolbild: Max Förster
Edemissen/Peine. Die Fachfirma Tauber beginnt im Auftrag des Wasserverbands Peine nach Ostern mit der Erneuerung von rund 700 Metern der Trinkwasserortsnetzleitung in Edemissen. Dies teilt der Wasserverband Peine mit.

In der Blumenhagener Straße, der Raiffeisenstraße sowie der Smeesgatze werden alte Rohrleitungen aus Ende der 50er Jahre durch moderne Kunststoffleitungen ersetzt. Rund 300.000 Euro investiere der Wasserverband Peine in diese nachhaltige Infrastrukturpflege. Die Trinkwasserversorgung sei auch während der Bauzeit gesichert. 

Die alten Rohrleitungen würden nach dem jahrzehntelangen Gebrauch deutlichen Sanierungsbedarf aufweisen. Deshalb wären diese Straßenzüge in das sogenannte Prioritätenprogramm des Wasserverbands aufgenommen worden. Dieses Programm steuere die Investitionen und nehme dabei neben dem Netzalter auch den Zustand der Leitungen und eine etwaige Schadenshäufigkeiten mit in die Berechnungen auf. Jetzt werde bewusst in diese Infrastruktur investiert, damit die sichere und qualitativ hochwertige Versorgung mit dem Lebensmittel Nummer eins auch in den kommenden Jahrzehnten gewährleistet sei.

Einschränkungen so gering wie möglich gehalten

Die Planer hätten dabei die Einschränkungen für die Anlieger so gering wie möglich gehalten. Die Trinkwasserversorgung sei auch während der Bauphase über das Netz gesichert. Die Arbeiten erfolgen so weit wie möglich im sogenannten Horizontalbohrspülverfahren. Dabei könne die neue, rund elf Zentimeter durchmessende Kunststoffleitung computergesteuert zwischen zwei Baugruben abschnittsweise eingezogen werden. Ein großflächiger Straßenaufbruch könne so vermieden und der Verkehr an diesen Baugruben vorbeigeführt werden. In einigen Bereichen sei dieses Vorgehen aufgrund der Rahmenbedingungen nicht möglich. Hier müsse in offener Bauweise agiert werden. 

34 Hausanschlüsse würden an den neuen Leitungsverlauf angepasst werden. Im Zuge dieser Anschlussanpassungen sei eine kurzzeitige Versorgungsunterbrechung leider nicht zu vermeiden. Die Fachfirma werde die Anlieger aber vorab per Handzettel informieren, dieses Vorgehen habe sich bewährt. Die Planer gehen von rund sechs Monaten Bauzeit aus.

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