Abschied: Pastorin Dr. Susanne Hennecke verlässt Lengede

28. Januar 2019
Pastorin Dr. Susanne Hennecke (vierte von rechts) wurde vom Kirchenvorstand und Kollegen verabschiedet. Foto: Ev.-luth. Kirchenkreis Peine
Lengede. Am Sonntagabend wurde Pastorin Dr. Susanne Hennecke in der evangelischen Kirche aus ihrem Amt verabschiedet. Sie war nur gut fünf Monate in der Gemeinde und wendet sich nun neuen beruflichen Aufgaben in Hannover zu. Dies berichtet der Ev.-luth. Kirchenkreis Peine in einer Pressemitteilung.

Der Vorsitzende des Kirchenvorstandes, Bruno Ritter, begrüßte die Gäste und dankte der scheidenden Seelsorgerin für ihre Arbeit. „Die Hauptvakanzvertretung wird Pastorin Katrin Deutsch übernehmen. Sie wird dabei vornehmlich bei Trauerfeiern und Beisetzungen unterstützt von Pastorin Irmtraud Schliephake und Diakonin Caroline Gärtner, die die Konfirmandenarbeit betreuen wird“, erklärte die stellvertretende Superintendentin Marion Schmager.

Pastorin Deutsch hätte auch den Gottesdienst gestaltet und sei in ihrer Predigt auf den sonntäglichen Bibeltext eingegangen, der ebenfalls von Aufbruch und Abschied handelte. „Er zeigt uns aber auch, dass Gott immer mit uns geht. Er begleitet sein Volk durch die Wüste, auch als es anfängt zu murren und zu klagen. Wüstenzeit – das heißt Krise, Kummer und Streit. Vielleicht ist auch für die Gemeinde nun eine Wüstenzeit der Vakanz angebrochen, vielleicht auch für Pastorin Dr. Hennecke, die nun zu neuen Aufgaben aufbricht. Aber Gott ist unser Gott und wenn wir gehen, geht er mit und ist bei uns“, bekräftigte Pastorin Deutsch.

Anschließender Empfang im Gemeindehaus

Zum Abschied und Neuanfang passende Bibeltexte hätte auch Pastorin Schmager ausgewählt. „Ein Abschied kann vieles sein, sinnvoll, erzwungen, schmerzlich, befreiend, plötzlich und unerwartet oder vielleicht zur rechten Zeit. Pastorin Dr. Hennecke wollte zu neuen Ufern aufbrechen und Gemeindepfarrerin werden. Wir haben uns gewünscht, dass es lange und gut geht, aber der gemeinsame Alltag in der Gemeinde hat gezeigt, dass es leider nicht passt. Nun macht eine Trennung Sinn, weil sie einen neuen Aufbruch für beide ermöglicht“, führte die stellvertretende Superintendentin aus.

Anschließend habe sie die scheidende Pastorin von ihren Aufgaben entpflichtet und gab ihr den Segen mit auf den Weg.
Mit einem gemeinsamen Abendmahl endete der Gottesdienst. Im Anschluss wären alle zu einem kleinen Empfang im Gemeindehaus eingeladen gewesen.

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