Christoph Plett: „Schreiben nach Gehör ist Unsinn!“

16. Dezember 2018
Christoph Plett hält „Schreiben nach Gehör“ für Unsinn.
Peine. Der CDU-Landtagsabgeordnete Christoph Plett hat eine Kleine Anfrage an die Landesregierung zum Thema „Schreiben nach Gehör“ gestellt. Ziel der Anfrage sei, dass das „Schreiben nach Gehör“ als Lernmethode in den Grundschulen nicht mehr angewandt wird, so Plett in der zugehörigen Pressemitteilung.

Christoph Plett will nach eigenen Angaben, dass dieser sogenannte „Unsinn“ abgeschafft wird. Bei der Lernmethode „Lesen durch Schreiben“, besser bekannt als „Schreiben nach Gehör“, schreiben Kinder ab der ersten Klasse so, wie sie meinen, dass es richtig ist. Korrigiert werden sie bis zur dritten Klasse nicht. Erst danach müssen sie die richtige Rechtschreibung erlernen. Bei der Fibel-Methode lernen Kinder ab der ersten Klasse Buchstaben und Wörter schrittweise und rechtschreibkonform.

Das richtige Schreiben von Anfang an unterstützte die Kinder in dem Erlernen der deutschen Sprache, so Plett. Auch der Deutsche Lehrerverband setze sich für ein Verbot der Schreiblernmethode „Schreiben nach Gehör“ ein.

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