Eine Ära geht zu Ende – Pastor Frank Niemann verabschiedet sich

3. Juni 2019
Pastor Frank Niemann wird am Pfingsmontag seinen letzten Gottesdienst abhalten. Foto: Ev.-luth. Kirchenkreis Peine
Peine. Vieles habe Pastor Frank Niemann in seinen 16 Jahren als Seelsorger in der St.-Jakobi-Gemeinde erlebt. Wie der evangelisch-lutherische Kirchenkreis berichtet, gehe er Pfingstmontag in den Ruhestand. Hinter ihm liegen ungezählte Taufen, Konfirmationen, Trauungen und selbstverständlich auch Beisetzungen, denn Freud und Leid liegen oft eng beieinander.

In die Zeit Frank Niemanns fielen auch die Gründung des Verbandes der sechs Stadtkirchengemeinden sowie des Kindertagesstättenverbandes. „Besonderen Spaß haben mir die vielen besonderen Gottesdienste gemacht wie Sommerkirche oder „Kirche unterwegs“ – und natürlich die vielen Auftritte mit der Kantorei. Gerne denke ich an mein erstes Konzert im Burggraben mit „Carmina Burana“ im Jahr 2004 zurück“, erinnert sich der Pastor.

Seine Kirchen-Laufbahn habe Pastor Niemann im Jahr 1979 mit dem Vikariat in Hannover und Hildesheim begonnen. Die erste Pfarrstelle habe er 1982 mit 26 Jahren in St.-Nicolai Gifhorn sowie den Gifhorner Stadtteilgemeinden Gamsen und Kästorf angetreten. Acht Jahre später habe es ihn nach Arpke gezogen, wo er neben der Gemeindearbeit auch von 1998 bis 2003 Aufgaben im Antikriegshaus Sievershausen übernommen habe.
Im September 2003 sei es dann Richtung Peine gegangen. „Seitdem gab es viele Begegnungen mit Vereinen und Organisationen. Viele Projekte konnte ich begleiten wie die großen Tauffeste und den Reformationstag oder mehrere Renovierungen an der Kirche und im Gemeindehaus, die Generalüberholung der Orgel, den Krippenbau am Kindergarten und zuletzt die Sanierung der Türen an der Kirche“, zählt Pastor Niemann auf.

Am Pfingstmontag, 10. Juni um 15 Uhr stehe dann der letzte Gottesdienst als aktiver Pastor an. Superintendent Dr. Volker Menke übernehme die Verabschiedung und die Kantorei sorge für den musikalischen Rahmen. Alle, die sich gerne von Pastor Niemann verabschieden möchten, seien herzlich eingeladen. „Danach heißt es dann erstmal abschalten. Meine Frau und ich sind bereits im vergangenen Jahr in unser Haus hier in Peine eingezogen und werden der Fuhsestadt treu bleiben. Große Pläne für den Ruhestand habe ich aber noch nicht. Ich lasse das erstmal auf mich zukommen“, meint Pastor Niemann abschließend.

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