Erziehermangel – Stadt muss aktiv um Personal werben

11. Oktober 2018 von
Aktuell sind sechs Erzieherstellen der Stadt unbesetzt. Symbolbild: pixabay
Peine. Mehr Betreuungsplätze und die Einführung der dritten Krippenkraft führt zu einem kontinuierlichen Anstieg beim Bedarf an qualifizierten Mitarbeitern. Dieser Bedarf trifft auf einen immer angespannteren Arbeitsmarkt, auf dem sich auch die öffentlichen Arbeitgeber dem Konkurrenzkampf stellen und aktiv um Personal werben müssen.

Wie Petra Neumann, Sprecherin der Stadt Peine, auf Anfrage von regionalHeute.de betont, konkurrierten mittlerweile sogar die öffentlichen Arbeitgeber untereinander. Durch die Vielzahl an verfügbaren Stellen könnten sich die Erzieher die Arbeitgeber aussuchen. Deshalb müssten sie sich immer attraktiver aufstellen um Personal zu finden.

Praktika zur Personalbindung

„Die Stadt Peine beginnt bereits frühzeitig Vorbereitungen zur Personalbindung im Sozialbereich zu treffen, indem sie eine Vielzahl von Praktikumsplätzen für Erzieherinnen und Erzieher im Rahmen ihrer Ausbildung anbietet“, erläutert Neumann das Vorgehen der Stadt. Seit August 2017 habe die Stadt 50 Erziehern ein Praktikum ermöglicht. Zusätzlich gehe die Stadt auf die Fachschulen zu und spreche die Schüler direkt auf die Möglichkeit sich bei der Stadt zu bewerben an.

Trotz dieses Vorgehens seien aktuell zwei dauerhaft zu besetzende Stellen und vier befristete Stellen unbesetzt.

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