Friedhof Röhrse nach Umgestaltung mit Andacht wiedereröffnet

13. Mai 2019
Von links: Friedhofspfleger Bernd Ulbrich, Pastor Dirk Hölterhoff, Friedhofsbeauftragte Annette Depenau-Morich sowie die Vorsitzenden des Kapellenvorstandes Katrin Behrens und Michael Woiki am Sandsteinkreuz. Foto: Ev.-luth. Kirchenkreis Peine
Röhrse. Nach der erfolgreichen Umgestaltung des Friedhofes feierte Pastor Dirk Hölterhoff die offizielle Wiedereröffnung am Sonntag mit einer Andacht. Für den musikalischen Rahmen sorgte eine Bläsergruppe unter Leitung von Ina Wilhelm. Im Anschluss warteten fleißige Helfer mit Kaffee und Kuchen. Davon berichtet der Kirchenkreis Peine.

„So habe ich mir das vorgestellt. Blauer Himmel, kein Regen und Sonne, nur windig ist es ein bisschen“, begrüßte Pastor Hölterhoff die Besucher. Bei der Umgestaltung des Friedhofes seien drei Motive verfolgt worden. Der Friedhof sollte ein würdevoller, sauberer und geordneter Ort sein. So sei eine Hütte für Geräte gebaut worden und eine klare Struktur mit Urnenfeld, Urnen-Gemeinschaftsanlage, Wahl- und Reihengräbern und pflegeleichten Grabstätten sei geschaffen worden.

„Der Friedhof ist auch ein Ort des Lebens, denn als Christen glauben wir an die Auferstehung. An einem Ort des Lebens soll es blühen. Wir haben Blühstreifen mit bienen- und insektenfreundlichen Pflanzen angelegt und Konfirmanden haben ein Insektenhotel gebaut“, erklärte der Pastor. Vom Eingang des Friedhofes richte sich der Blick nun auf ein Sandsteinkreuz mit einem Zitat aus dem Jesaja-Brief: „Die Erlösten des Herrn werden wiederkommen“. So soll die christliche Prägung des Ortes verdeutlicht werden. Dorthin führe ein rot gepflasterter Weg. Das Kreuz sei ein Geschenk des Kirchenvorstandes Vöhrum und zugleich Grabmal des ehemaligen Rektors der Vöhrumer Schule.

Pastor Hölterhoff dankte allen, die zur Umgestaltung beigetragen hatten und sich zudem um finanzielle Förderung gekümmert hätten. Mehr als 20.000 Euro seien so zusammengekommen und investiert worden. Nun stehe noch die Pflasterung der Wasserstellen an. Ortsvorsteherin Ursula Henninger schloss sich dem Dank an und blickte noch einmal zurück auf die Entwicklung von der ersten Idee bis zur Umsetzung. Sie lobte die gelungene Umgestaltung. Nach dem offiziellen Teil seien die Besucher am neuen Gerätehaus zusammengekommen und haben bei strahlendem Sonnenschein auf dem maigrünen Friedhof Kaffee und Kuchen genossen.

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