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Kita St. Elisabeth soll um Integrationsgruppe erweitert werden

11. Juni 2018 von
Symbolbild: Sandra Zecchino
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Peine. Die katholische Pfarrgemeinde plant für den Regelbereich einen Erweiterungsbau auf dem Außengelände ihres Grundstückes Schloßstraße 10 in Peine. Es sollen Räumlichkeiten zur Unterbringung einer Regelgruppe mit maximal 25 Kindern entstehen. Unabhängig davon ist geplant, in den Räumen integrativ zu betreuen. Dies geht aus einem Verwaltungsantrag hervor.

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Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich laut Hochrechnung eines von der Pfarrgemeinde beauftragten Architekturbüros auf rund 550.000 Euro. Diese Berechnung sei nach Ansicht des städtischen Hochbauamtes nachvollziehbar und realistisch. Das Bonifatiuswerk stellt der katholischen Pfarrgemeinde für den Bau einen Zuschuss in Höhe von 60.000 Euro in Aussicht. Weitere Fördermittel für den Bau der Gruppe habe die Pfarrgemeinde nicht einwerben können.

Seit dem 1. Dezember 2004 gilt für das Stadtgebiet eine örtliche Vereinbarung zur Integration von Kindern zwischen dem Landkreis Peine, den evangelischen Kirchengemeinden in der Stadt Peine (jetzt: ev. Kita-Verband), der katholischen Pfarrgemeinde und der Lebenshilfe Peine-Burgdorf. Die Verwaltung geht auch weiter davon aus, dass im Stadtgebiet Peine aufgrund stärkerer Geburtenzahlen, anstehender Neubaugebiete und Wohnbauprojekten mittel- und langfristig die vorhandenen Plätze im Krippen- und Regelbereich nicht ausreichen werden. Die Verwaltung möchte laut Vorlage dieser Entwicklung entsprechend entgegenwirken (aktuell wird in diesem Sinne auch die Kindertagesstätte „Schatzkiste“ erweitert). 

Abzüglich der Zuschüsse des Bonifatiuswerks und einer Beteiligung des Landkreises in Höhe von 38.350 Euro, bleibt so für die Stadt ein Investitionsvolumen von 451.650 Euro. Ob dieses für den Ausbau eingeplant werden soll, soll der Rat der Stadt auf einer seiner nächsten Sitzungen entscheiden.

 

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