„Klo ist keine Mülltonne“ – Nicht nur am Welttoilettentag

16. November 2018

Teures Ärgernis Feuchttücher – sie wickeln sich auf und beschädigen Pumpen. Genauso wie Medikamente, Öle und Speisereste gehören Feuchttücher in den Restmüll, nicht in die Toilette. 
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Manches kommt noch auf den Kläranlagen an, was dort nicht hinein gehört – das muss aufwendig entfernt werden.
 Foto: Wasserverband Peine

Peine. Am 19. November ist wieder Welttoilettentag. Seit 2013 erinnert die UN jedes Jahr daran, welchen wichtigen Beitrag die sanitären Systeme bei der Gesundheitspflege leisten. Das teilt der Wasserverband Peine mit.

In Deutschland mit seinem gut ausgebauten Abwassersystem und modernen Kläranlagen ist das Thema meist nicht präsent – dabei kann jeder Verbraucher einen wichtigen Beitrag leisten – indem er keine Sachen über die Toilette entsorgt, die in den Müll gehören. Man betätigt die Spülung, und schon ist das Abwasser weg. Wie viel Arbeit dahinter steckt, merkt man meist erst, wenn es nicht reibungslos geht. Gut ausgebildete Fachkräfte sorgen in Deutschland rund um die Uhr für die sichere Ableitung und umweltschonende Reinigung des Abwassers aus den Haushalten.

Die Pflege des Abwassersystems fängt schon bei der eigenen Toilette an. Viel zu oft wird sie aber noch als zweite Mülltonne zweckentfremdet – das kann die eigene Hausanlage schädigen: Spitze Gegenstände gehören dort genauso wenig hinein wie Binden, Windeln und Q-Tipps und Co, um Rohrschäden oder Verstopfungen zu vermeiden. Besondere Probleme bereiten die falsch entsorgten Feuchttücher: Sie verbinden sich zu langen Strängen und verstopfen Pumpen. Über den Klassiker Speisereste freuen sich die Ratten. Fette und Öle gehören, in entsprechenden Gefäßen gesammelt, in den Restmüll. Tabu in der Toilette sind auch Farben, Lacke oder Batterien – hier können die Inhaltsstoffe die Umwelt vergiften. Und last but not least gehören aus diesem Grund natürlich auch Medikamente auf gar keinen Fall nicht in die Toilette oder den Abfluss.

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