Lichterschein und Musik zum Ausklang der Weihnachtsfeiertage

28. Dezember 2018
Helga Dröse, Beate Grobe und Katrin Deutsch (v. li.). Foto: Evangelisch-Lutherischer Kirchenkreis Peine
Schmedenstedt. Musik gehört für viele untrennbar zur Weihnachtszeit. Man freut sich oft das ganze Jahr darauf, die schönen alten Lieder einmal wieder zu hören oder sogar selbst zu singen. Für beides gab es am zweiten Weihnachtstag in der St.-Georg-Kirche reichlich Gelegenheit. Pastorin Katrin Deutsch hatte zum Singen unter dem Tannenbaum eingeladen. Das teilt der Evangelisch-Lutherischer Kirchenkreis Peine mit.

„Zwischen den Liedern hören wir die Geschichte des Hirtenjungen Simon, der sich auf die Suche nach seinem verschwundenen Lamm macht und eine ganz besondere Laterne dabei hat. Er zeigt uns, dass das Wichtigste an Weihnachten nicht ist, etwas zu bekommen, sondern selbst etwas zu verschenken“, begrüßte Pastorin Deutsch die Besucher.

Gemeinsam wurde dann in der weihnachtlich geschmückten und von Kerzen erhellten schönen alten Kirche die Lieder „Oh Tannenbaum“ und „Alle Jahre wieder“ angestimmt. Anschließend lasen die Kirchenvorsteherinnen Helga Dröse und Beate Grobe die Geschichte von Simon vor, illustriert mit Bildern auf der Leinwand. Sie berichteten von Simon, der von seinem Freund Jakob eine Laterne mit vier Lichtern bekommt, um den Weg auf der Suche nach dem verschwundenen Lamm zu erhellen. Trotz seiner Not verschenkt Simon drei Lichter an einen Dieb, einen verletzten Wolf und einen Bettler, um ihnen etwas Wärme und Licht zu geben.

Nach langer Suche und mit einem immer schwächer werdenden letzten Licht in der Laterne findet er schließlich sein Lamm, das im Stall von Bethlehem das Jesuskind wärmt. Er schenkt dem Baby sein letztes Licht, das auf einmal wieder hell erstrahlt. „Das Licht war wichtig für Simons Weg und trotzdem hat er es verschenkt. Weihnachten gibt Gott uns sein Wertvollstes. Wenn wir diese kleine Geschichte mit in unseren Alltag nehmen, wird das Licht immer heller scheinen“, sagte Pastorin Deutsch abschließend.

Die Gemeinde sang nach vielen anderen Liedern noch „Stille Nacht Heilige Nacht“ und „Oh du fröhliche“, bevor es wieder nach Hause an den heimischen Tannenbaum ging.

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