Mehr Geld, mehr Einfluss: Linke will Klinikum komplett erhalten

25. Februar 2019
Die Linke will mit mehr Geld Einfluss auf das Klinikum erlangen und den Bestand der Gynäkologie retten. Symbolfoto: pixabay
Peine. Wie berichtet, hat das Klinikum Peine die Schließung der Fachabteilung für Frauenheilkunde zum 30. Juni 2019 angekündigt. Hierzu erreichte uns eine Stellungnahme des Kreistagsabgeordneten Dieter Samieske. Er will sich nicht mit der Schließung abfinden.

„Die geplante Schließung der Frauenheilkunde-Abteilung zeigt wieder einmal, wo es hinführt wenn zentrale Bereiche der Daseinsfürsorge für die Bürger dem privaten Gewinnstreben ausgeliefert werden“, so Samieske. Es werde aber auch deutlich, dass die zuständigen Aufsichtsorgane ihren Aufgaben nicht nachgekommen seien. Weiterhin müsse angemerkt werden, dass es in Zukunft einen besseren Informationsfluss zwischen der AKH-Gruppe Celle als Krankenhausbetreiber und dem Kreistag geben müsse.

„Zufluss weiteren Geldes“

„Wie kann der nun entstandene Schaden eingegrenzt werden?“,  fragt der Kreistagsabgeordnete. „Ich bin für den Zufluss weiteren Geldes. Es muss aber im Gegenzug mehr Einfluss der Kommune auf die Entscheidungen zur weiteren Zukunft des Krankenhauses geben“, so Samieske. Der Verbleib aller Abteilungen und aller Arbeitsplätze zu gleichen Löhnen ohne Leistungsdruckerhöhung müsse gewährleistet werden.

„Im Allgemeinen heißt das für mich: Mit Krankheit darf kein Geld verdient werden. Die Bürger müssen mehr Einfluss nehmen können. Und somit gehört das Kreiskrankenhaus in Bürgerhand. Also unter kommunale Verwaltung. Eines steht fest. Das Kreiskrankenhaus gehört zu Peine und ich werde mich mit allen meinen Mitteln dafür einsetzen“, betont Dieter Samieske abschließend.

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