„Mit dem Rad zur Arbeit“ – Firmen sind zur Teilnahme aufgerufen

7. Mai 2019
Von links: Dr. Jürgen Peter (Vorstandsvorsitzender AOK Niedersachsen), Carola Reimann (Niedersächsische Sozialministerin) und Volker Czech (stellvertretender Vorsitzender ADFC Niedersachsen). Foto: AOK
Region. Sozial- und Gesundheitsministerin Carola Reimann, AOK-Vorstandsvorsitzender Jürgen Peter sowie Volker Czech vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) haben den Startschuss für die landesweite Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ gegeben. Niedersachsens Arbeitnehmer sowie Firmen sind aufgerufen, sich daran zu beteiligen und somit etwas für die Gesundheit und die Umwelt zu tun, so die AOK in einer Pressemitteilung.

Radfahren habe viele Vorteile: Es ist umweltfreundlich, fördere die Gesundheit und bringe auf kurzen Strecken oft sogar eine Zeitersparnis mit sich. Immer mehr Menschen würden im Alltag das Rad für kurze Erledigungen, zum Einkauf, Sport oder Ausflug mit der Familie nutzen. Aber auch auf dem täglichen Weg zur Arbeit sei das Rad eine gesunde und ökologische Alternative. Die AOK und der ADFC rufen deshalb 2019 wieder zur großen Fitnessaktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ auf. Das Niedersächsische Sozialministerium unterstütze die Aktion, die vom 1. Mai bis zum 31. August dauere.

Für Umwelt und Gesundheit

Sozialministerin Carola Reimann habe die Schirmherrschaft übernommen und sei beim Aktionsstart am Hannoveraner Maschsee mit in die Pedalen getreten: „Wer bei schönem Wetter auf das Rad umsteigt, tut nicht nur der Umwelt, sondern auch sich selbst etwas Gutes. Radfahren ist gesund und beugt vielen Erkrankungen vor. Wer mit Kolleginnen und Kollegen radelt, kommt morgens schon gut gelaunt am Arbeitsplatz an“, so die Ministerin.

Die Teilnahme sei für alle Berufstätigen kostenfrei. Anmeldungen sind online unter www.mdrza.de/nds möglich. In Firmen könnten Gruppen gebildet werden. Die Radlerinnen und Radler hätten bis zum 31. August Zeit, mindestens 20 Mal den Weg zur Arbeit mit dem Rad zurückzulegen. Auf die Kilometerleistung komme es dabei nicht an. Auch Pendler könnten sich beteiligen, da die Strecke zum Bahnhof oder zur Bushaltestelle ebenfalls gewertet werde. Die geradelten Tage halten die Teilnehmer im online geführten Aktionskalender fest.

Dr. Jürgen Peter, Vorstandsvorsitzender der AOK Niedersachsen, betont: „Wenn der Weg zur Arbeit mit dem Rad zurückgelegt wird, ergeben sich automatisch viele Vorteile: Zum einen ist dies gut für das Klima. Zum anderen ist die Bewegung an der frischen Luft gesund. Hinzu kommt, dass die lästige Parkplatzsuche ebenso wie das Gedrängel in der Bahn oder im Bus entfallen. Radfahren steigert fast unbemerkt Ausdauer und Leistungsfähigkeit. Und längere Strecken ab 30 Minuten belohnt der Körper zugleich mit der Ausschüttung von Glückshormonen. Die Aktion leistet eine kräftige Anschubhilfe für den Arbeitsweg auf zwei Rädern.“

Anmelden lohnt sich

Seit dem Start der Kampagne vor 16 Jahren hätten gut 440.000 Menschen in Niedersachsen ordentlich in die Pedalen getreten. Auch in dieser Saison würden die Initiatoren mit rund 30.000 Aktiven rechnen. „Mit dem Rad zur Arbeit fahren ist nicht nur gesund, sondern steigert auch das Wohlbefinden und die Motivation am Arbeitsplatz. Frische Luft und Bewegung sind wahre Glückstreiber. So hat man schon den perfekten Ausgleich für die ausgeübte Tätigkeit und umfährt zudem noch jedes Verkehrschaos“, erklärt Volker Czech, stellvertretender Vorsitzender des ADFC Niedersachsen.

Als zusätzlicher Ansporn für Teilnehmer bestehe die Chance, am Ende der Aktion einen attraktiven Preis zu gewinnen – beispielsweise ein e-Bike, Zubehör für das Fahrrad oder eine Fahrt mit dem Heißluftballon. Fünf Firmen, die sich besonders stark für ihre Rad fahrende Belegschaft engagieren, könnten beim Sonderwettbewerb „Fahrradaktiver Betrieb“ eine Prämie von jeweils 1.000 Euro erhalten.

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