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Modernisierung der Bürgersteige in der Kernstadt gewünscht

11. Juni 2018 von
Die Bürgersteige in der Kernstadt sollten komplett überarbeitet werden. Symbolfoto: Werner Heise
Peine. Die Stadtratsfraktion von FDP und Piraten möchte das Thema Bürgersteige in der Kernstadt ganz neu angehen. Umfängliche Maßnahmen sollen im Rahmen eines Städtebauförderungsprogrammes umgesetzt werden. Hier soll nicht wie bisher nur die Oberfläche instand gesetzt werden, auch das Profil soll an moderne Maßgaben angeglichen werden.

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Die Gehwege in der Kernstadt, auch im Bereich um den Hagenmarkt, seien alt und in einem entsprechend mitgenommenen Zustand. Die Oberflächen seien bereits häufig repariert worden, um Schäden und Unfallgefahren zu beseitigen. Hierbei sei es aber nur zu oberflächlichen Reperaturen gekommen.

Auch im Straßenerneuerungsprogramm 2017 bis 2021 sind die Marktstraße und die Hagenstraße zur Asphaltsanierung vorgesehen, um die schadhafte Fahrbahn zu erneuern. Das gewölbte Querprofil aber würde dadurch nicht verändert. 

Gefahr durch Höhenunterschiede

Eine Verringerung der Querneigung der Gehwege würde, so die Fraktion, allerdings helfen gefährliche Höhendifferenzen zwischen Fahrbahn und Bord-/ Gossenanlage zu vermeiden. Diese führten für Fußgänger und anderen Verkehrsteilnehmer allerdings zu einem gesteigerten Gefahrenpotenzial. 

Die Querneigung der Gehwege in der Hagen- und Marktstraße könne nur geändert werden, wenn die Straßen komplett neu ausgebaut werden würden und damit das gewölbte Straßenprofil geändert werden könnte. In diesem Zuge müssten auch diverse Hauseingänge der neuen Höhe angepasst werden.

FDP/Piraten dazu:

„Das Quartier um den Hagenmarkt bis hin zum Pulverturmwall und in Richtung historischer Markt- platz ist in wesentlichen Teilen als eine der gründerzeitlichen Erweiterungen der Stadt Peine einzuordnen. Bauzeitbedingt gibt es aus heutiger Sicht im gesamten Gebiet bauliche und städtebauliche Defizite, die sich nicht allein auf Gehwege und Straßenprofile beschränken. Handlungs- und Sanierungsbedarf besteht auch an vielen Gebäuden und Grundstücken. Themen der energetischen Sanierung der Gebäude sind in Einklang zu bringen mit der Wahrung baukultureller und architektonischer Qualitäten sowie mit der Beseitigung städtebaulicher Missstände, der Verbesserung des Wohnumfeldes sowie der Qualität von privaten und öffentlichen Freiräumen.“

Deswegen sollte eine neue ganzheitliche Herangehensweise angestrebt werden und eine entsprechende städtebaulichen Sanierungsmaßnahme erarbeitet werden, die all diese Aspekte berücksichtigt. Die Maßnahmen sollten dann im Rahmen eines Städtebauförderungsprogramms umgesetzt werden.

Zunächst soll über den Antrag im Ausschuss für Planung und öffentliche Sicherheit am 13. Juni beraten werden. Danach wird die Idee im Verwaltungsausschuss weiterbehandelt, bis sie letztlich im Stadtrat entschieden werden soll.

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