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Pastorin Elisabeth Rabe-Winnen verabschiedet

25. Juni 2018
Die Kindergartenkinder überreichten Sonnenblumen. Fotos: Evangelisch-Lutherischer Kirchenkreis Peine
Lengede. In einem feierlichen Gottesdienst wurde am Sonntag die beliebte Pastorin Elisabeth Rabe-Winnen verabschiedet. Kein Platz war frei in der Kirche, als die Seelsorgerin gemeinsam mit Kollegen und Kirchenvorstehern zu festlicher Orgelmusik, gespielt von Linda Peters, durch den Mittelgang einzog. Das teilt der Evangelisch-Lutherische Kirchenkreis mit.

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Als Sprecherin der Gemeinde begrüßte Angela Stödter die Gäste. Nach einem gemeinsamen Lied gestalteten die „Arche-Noah“-Kindergartenkinder eine Psalmcollage zum Thema „Gottes Liebe ist so wunderbar“. Das „Kyrie“ wurde vom Gospelchor „Take my hand“ begleitet. Die biblische Lesung hielten Bruno Ritter, Christina Wölk, Annika Kasten und der katholische Pfarrer Thomas Mogge.

In ihrer Predigt blickte Pastorin Rabe-Winnen auf ihre Arbeit in der Gemeinde zurück. „Acht Jahre hier zwischen Wunder und Unglück, Stahl und Rüben, Volksfest und „Der Steiger kommt“ auf dem Friedhof, gelb-rote Jahre. Ich sehe Türen, die sich voll Vertrauen der neuen jungen Pastorin öffnen und erinnere mich auch an den Ausruf: Machen jetzt schon die Konfirmanden Besuche“, sagt Rabe-Winnen mit einem Augenzwinkern.

Pastorin Elisabeth Rabe-Winnen im Kreis von Kirchenvorstehern und Kollegen.

Anschließend verabschiedete die stellvertretende Superintendentin Marion Schmager die scheidende Seelsorgerin mit einer Würdigung ihrer Arbeit in der Gemeinde. „Mit Elisabeth verbinde ich vor allem die rote Kladde, in der sie ihre Ideen für die Gemeinde aufgeschrieben hat. Nun müssen wir sehen, was in Gottes roter Kladde für dich und deine Familie notiert ist“, meinte sie. Die stellvertretende Superintendentin entpflichtete die Pastorin und segnete sie für den weiteren Berufsweg. Dazu kam auch Ehemann Valentin Winnen mit den Kindern Mascha und Wanja nach vorne.

Der katholische Kollege Mogge drückte in Abschiedsworten sein großes Bedauern über den Weggang aus. „Es war eine echte, gelebte Ökumene. Außerdem waren wir gut befreundet. Jetzt ist mein Patenkind Wanja viel weiter weg und der Kontakt nicht mehr einfach so spontan möglich“, sagte er.

Der Gottesdienst endete mit dem Segen und dem feierlichen Auszug aus der Kirche. Im Anschluss lud der Kirchenvorstand noch alle Gäste zu einem Empfang mit Kaffee und Kuchen im benachbarten Gemeindehaus ein. Dort gab es dann für alle noch reichlich Gelegenheit, Pastorin Rabe-Winnen persönliche Segenswünsche mit auf den Weg zu geben.

Lange wird die Vakanzzeit in Lengede übrigens nicht andauern. Bereits für August ist die Einführung von Dr. Susanne Hennecke als neuer Pastorin der Gemeinde geplant.

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