THW: „Wir wollen keine Helden sein. Wir sind Macher.“

4. November 2019
Ingrid Pahlmann mit THW-Einsatzkräften. Foto: Wahlkreisbüro Ingrid Pahlmann
Peine. Mit einem großen „Dankeschön“ wurde die CDU-Bundestagsabgeordnete Ingrid Pahlmann beim Ortsverband des Technischen Hilfswerkes (THW) Peine begrüßt. Die Männer und Frauen hatten die Repräsentantin des Wahlkreises Peine/Gifhorn am Montag, den 28. Oktober zu sich in die Handorfer Unterkunft eingeladen, um sich für die politische Unterstützung aus Berlin zu bedanken. Dies berichtet das Peiner Wahlkreisbüro von Pahlmann.

„Wir sind froh, Sie an unserer Seite zu haben“, entgegnete Ingrid Pahlmann. „Es freut mich ungemein, in Peine eine so aktive Mannschaft mit einer tollen Jugendarbeit zu haben. Sie leisten mit Ihrem ehrenamtlichen Engagement einen bedeutenden Beitrag. Ich möchte für Sie das Sprachrohr nach Berlin sein, auch hören, wo der Schuh einmal drückt.“
Für jeden der 668 Ortsverbände in der Bundesrepublik hat der Deutsche Bundestag jüngst durchschnittlich 10.000 Euro zusätzliche Selbstbewirtschaftungsmittel genehmigt. Das sind insgesamt 6,68 Millionen Euro. Bereits 2016 wurde das THW mit 8 Millionen Euro gestärkt. Darüber hinaus erhält bis 2023 jeder THW Ortsverband ein eigenes Notstromaggregat (insgesamt 34 Millionen Euro Ausgaben). So kann das Hilfswerk im Krisenfall flächendeckend handlungsfähig bleiben.

„Freude über die große politische Unterstützung des THW“

„Bei unseren 10-Stundendiensten helfen die zusätzlichen Mittel für Verbrauchsmaterialien und die Verpflegung“, sagte der Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit des THW Wolf Becker. „Wir freuen uns über die große Unterstützung seitens der Politik in den letzten Jahren. Mit diesem Rückenwind ist es möglich, eine eingeschworene Truppe auf die Beine zu stellen, die für manchen zu einer zweiten Familie geworden ist. Wir wollen keine Helden sein. – Wir sind Macher.“
„Das spiegelt auch der Nachwuchs wider. Zwölf Neuaufnahmen konnte der Ortsverband von rund 50 Aktiven verzeichnen. Am vergangenen Wochenende legten allein zwei Prüflinge aus der Jugend ihre ‚Goldprüfung‘ ab und sind jetzt fertige Helfer“, ergänzte der Ortsbeauftrage Markus Maßny. Einziger Wermutstropfen sei, dass dem OV-Stab momentan noch ein Koch/ eine Köchin fehle. „Vielleicht löst sich das Problem ja durch diese Berichterstattung. Interessierte Leser können sich gern bei uns melden“, schloss Maßny mit einem Augenzwinkern.

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