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Wasserverband und Stadtwerke weiten Zusammenarbeit aus

16. Januar 2018
Vertrag unterzeichnet: Damit kann die Netzleitstelle der Stadtwerke ab Februar die Störungsannahme für den Wasserverband Peine rund um die Uhr übernehmen. Foto: Stadtwerke Peine
Peine. Ab Februar überträgt der Wasserverband Peine den Kollegen der Stadtwerke seine Störungsannahme komplett. „Wir freuen uns, mit diesem Projekt unsere Zusammenarbeit weiter ausbauen zu können“, sagten Verbandsvorsteher Hans-Hermann Baas und Ralf Schürmann, Geschäftsführer der Stadtwerke Peine, am Rande der Vertrags­unter­zeichnung.

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„Eine echte Win-win-Situation. Wir kommunale Unternehmen der Daseinsvorsorge bündeln hier unsere Vorteile optimal: Engagement im Dienst der Bürger, gute Ortskenntnisse und kurze Abstimmungswege. Das alles erhält neben einer guten Infrastruktur und Versor­gungs­sicherheit auch attraktive Arbeitsplätze in der Region“, bekräftigt Baas in der Pressemitteilung der Stadtwerke Peine.

Der Wasserverband Peine fungiert für die Stadtwerke seit langem als Vorlieferant für Trinkwasser. „Wir loten immer wieder Möglichkeiten der Zusammenarbeit aus, das ist ein sehr vertrauensvoller Austausch. So sind wir auch auf eine Kooperation bei der Störungsannahme gekommen“, erläutert Olaf Schröder, Geschäftsführer des Wasserverbands Peine. Seit zwei Jahren habe der Verband bereits die Störungsannahme außerhalb der Servicezeiten an die Stadtwerke übertragen. Kunden,
die die zentrale Störungsnummer 05171 956-199 nach 17 Uhr gewählt hatten, wurden zur Leitstelle der Stadtwerke verbunden. Von dort wurde der Bereitschaftsdienst des Verbands informiert. „Das hat sehr gut funktioniert. Mit der kompletten Übertragung sichern wir für unser Haus weiter eine schnelle und qualifizierte Störungsannahme und geben unseren Fachkräften in den Meistereien, die diese Aufgabe bisher erledigt haben, damit mehr Flexibilität und Zeit zurück, sich anderen wichtigen Fachthemen des Netzbetriebs verstärkt zu widmen.“

Stadtwerke übernehmen weitere Felder

Vorteile sieht auch Ralf Schürmann: „Wir freuen uns, mit unserem Dienstleistungsangebot überzeugt zu haben. Durch diese Kooperation nutzen wir Synergien für beide Organisationen in der Personal­planung und sichern für unsere Kunden einen optimalen Rund-um-die-Uhr Service.“ Die Stadtwerke haben dem Verband mit diesem Vertrag zudem weitere Felder der Zusammenarbeit eröffnet: So über­nehmen sie die komplette Störungsdokumentation, auf die der Verband dann für seine Personal- und Investitionsplanungen zurückgreifen kann. Zudem erbringen bei Bedarf ihre Vermesser im Gebiet der Gemeindewerke Peiner Land weitere Dienstleistungen, da beide mit demselben Geoinformations­system arbeiten und der digitale Datenaustausch den Aufwand minimieren wird. „Das sichert weitere anspruchsvolle Tätig­keiten für unsere Mitarbeiter und hält damit attraktive Arbeitsplätze und Aufgaben in der Region.“
Die Kooperation der beiden kommunalen Unternehmen ist der wirtschaftlichste Weg, diese vielfältigen Aufgaben zu erbringen. Der Vertrag läuft über fünf Jahre. „Das gibt Planungssicherheit für beide Seiten. Das ist besonders wichtig, wenn man wie wir als Unternehmen der kommunalen Daseins­vorsorge dafür gut ausgebildete Fachleute vorhalten muss“, so Schröder.

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