Zu viel Müll – Mehrwegbecher für Peine gefordert

20. Januar 2019
Jedes Jahr werden in Deutschland Milliarden von Kaffeebechern weggeworfen. Symbolfoto: pixabay
Landkreis. Jedes Jahr werden in Deutschland drei Milliarden Coffee to go Einwegbecher in den Müll oder auf die Straße geschmissen. Dieses Müllaufkommen schadet der Umwelt und kostet Städten und Kommunen jedes Jahr viel Geld. Das teilt die Fraktion Die Linke im Kreistag mit. Abhilfe soll hier ein spezieller Mehrwegbecher für Peine schaffen.

Die Einwegbecher könnten nur äußerst aufwändig und auch nur zu einem kleinen Teil recycelt werden. Bei der Produktion könne kaum recyceltes Papier verwendet werden. Der Konsum von Einwegbechern setze Wälder weltweit unter Druck.

Aus diesem Grund hat der Kreistagsabgeordnete Dieter Samieske (Die Linke) einen Antrag auf die Einführung eines kreisweiten bepfandeten Mehrwegbechers gestellt. „Peine – oder Eulen Becher“ könnte dieser heißen.

Hannover könnte Vorbild sein

Dieter Samieske erläutert dazu: „Neben dem Schutz der Umwelt steht auch der Gedanke, Innenstadt- und Grünflachen sauberer zu halten. Der Landkreis Peine könne hier zusammen mit anderen Städten und Gemeinden eine Vorreiterrolle in einer rasanten Entwicklung einnehmen.“ Er schlägt weiter vor, auf die Erfahrungen anderer Regionen und Städte wie Hannover und Freiburg zurückzugreifen. Die Stadt Hannover führte gemeinsam mit dem kommunalen Entsorger aha den „Hannoccino“ ein.

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